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10. Juli 2022

Heidelberg. (OK) Der ganz große Wurf gelang dem Hockey-Heidelberg nicht: Idealerweise wollte man beide Spiele gewinnen und damit Wacker München überholen, um den sicheren drittletzten Platz zu ergattern. Beim TB Erlangen gelang am Samstag ein klarer 3:0-Erfolg; am Sonntag verlor der HCH dann beim Münchner SC II 1:2. Ob der HCH nun absteigen muss, hängt von der Zahl der Absteiger aus der 1. Regionalliga ab; darüber wird erst am nächsten Wochenende entschieden.

In Erlangen setzte das Reichert-Team seine leider erst spät begonnene Erfolgsserie mit dem dritten Sieg in Folge fort. Ein Stecher von Leonard Teichmann brachte das 1:0, zum 2:0 schloss Noel Fischer eine feine Kombination ab und kurz vor Schluss gelang Jonas Lorenz mit einem Zauberball der dritte Treffer.

Herausragender Spieler war Nils Berger, der auch gestern beim Münchner SC glänzte. Da hatte der HCH in der ersten Hälfte ein halbes Dutzend klarer Torchancen, aber die Kugel landete nicht einmal in leeren Tor. Nach der Pause führte eine Unaufmerksamkeit zum Führungstreffer des MSC. Aber die Antwort kam recht schnell, als eine Eckenvariante durch Julius Donats Stechertor den Ausgleich brachte. Nun spielte der HCH energisch auf Sieg, zumal man wusste, dass Wacker München in Mannheim deutlich zurücklag. Aber trotz einiger Chancen glückte der Siegtreffer nicht. Im Gegenteil: Nachdem der HCH fünf Minuten vor Schluss seinen Torwart Fabian Wamich zugunsten eines weiteren Feldspielers herausgenommen hatte, kam München Sekunden vor Spielende zum Siegtreffer.

In der Damenoberliga wird die TSG Rohrbach ein Nachholspiel austragen müssen, da das gestrige Spiel beim TSV Mannheim wegen zu vieler Coronafälle abgesagt wurde. Allerdings wird die TSG den Abstieg in die Verbandsliga auf jeden Fall antreten.

Die HCH-Damen absolvierten ihr letztes Spiel gestern gegen FT Freiburg und bleiben nach einem leistungsgerechten 2:2 einen Punkt hinter dem Tabellenzweiten. Erst im letzten Viertel überzeugten die Heidelbergerinnen, denen. – so Co-Trainer Patric Schaus – „noch die notwendige Konstanz für ein ganzes Spiel fehlt.“ Ein Eckennachschuss ergab die 1:0-Führung für Freiburg. Bald nach der Pause erhöhten die Freiburgerinnen sogar auf 2:0. Erst dann lief das HCH-Spiel auf einmal und es gelang noch das Unentschieden: Anna Lintz traf aus dem Gewühl heraus und Lisa Gutfleisch war nach einem feinen Flankenlauf von Leonie Metzke erfolgreich.

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