Weihnachtspause

Nach der deftigen 4:9-Niederlage am Samstag in Stuttgart geht der Hockey-Club Heidelberg als punktloses Schlusslicht der Oberliga in die Weihnachtspause. Wenn der Absturz ins Bodenlose verhindert werden soll, muss sich im neuen Jahr vieles ändern. Unerreichbar scheint derzeit die Qualität der drei Bundesligareserveteams in der Sechserliga, so dass nur Böblingen und Karlsruhe als Konkurrenten angesehen werden können. Gegen beide hat der HCH aber zu Hause verloren. Will man sich noch retten, müssten vor allem diese beiden Konkurrenten in den anstehenden Auswärtsspielen besiegt werden.

Voraussetzung dafür wäre aber eine deutliche Verbesserung des Offensivspiels, denn die Misere ist hauptsächlich in der schlechten Chancenverwertung begründet. Hinzu kommen allerdings oft folgenschwere Ballverluste, die auch im Spiel gegen die Stuttgarter Kickers den HCH auf die Verliererstraße brachten. Kurz nach der Halbzeit hatte dieser eigentlich seine beste Phase und arbeitete sich trotz einem vergebenen Siebenmeter auf 2:3 heran mit der Aussicht, den Ausgleich zu schaffen. Aber nach zehn guten Minuten kam der fast unerklärliche Einbruch: Vier Kontertore innerhalb von vier Minuten brachten die Vorentscheidung. Die konnte auch HCH-Torhüter Jonas Castor nicht verhindern, der wieder einmal der beste HCH-Spieler war. Mit unermüdlichem Einsatz konnte auch der dreifache Torschütze Jonas Lorenz gefallen. Den vierten HCH-Treffer verbuchte Max Hubert.

Nicht viel besser sieht es bei den HCH-Damen aus, die die Vorrunde ebenfalls mit einer 4:5-Niederlage beendeten, zum dritten Mal mit der minimalen Tordifferenz, zum zweiten Mal nach einer sicher scheinenden Führung. Diesmal lagen die Heidelbergerinnen in Freiburg nach der Pause 4:2 vorne – getroffen hatten Nina Rolfs, Charlotte Gutensohn, Carla Spiegelhalder und die agile Lisa Gutfleisch. Freiburg gelang aber bis zur 45. Minute der Ausgleich. Ein HCH-Siebenmeter hätte die erneute Führung bringen können, aber der landete am Pfosten. Zu allem Unglück gelang den Freiburgerinnen in der letzten Minute der Siegtreffer.

Einen wichtigen Sieg für Heidelberg fuhren die Damen der TSG Rohrbach in der Verbandsliga ein. Der 4:2-Erfolg gegen den Tabellenführer HC Tübingen war nie gefährdet. Schon in der ersten Hälfte hätte die TSG mehr als ein Tor schießen müssen (Nathalie Schadt). Nach der Pause zogen die Rohrbacherinnen durch Anna Winter, Katrin Schneider und Jessica Hagmann auf 4:0 davon, ehe in den Schlussminuten dem HCT noch zwei Ehrentreffer gelangen.

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