Einseitige Partie

Es war eine recht einseitige Partie, die sich die Damen des Hockey-Club Heidelberg und der TSG Rohrbach am Sonntag Morgen geliefert haben. Der HCH siegte hochverdient mit 3:0. Bezeichnenderweise war auf Rohrbachs Seite die Torfrau Anna Schneider die herausragende Spielerin, während ihre HCH-Kollegin Friederike Jahns völlig unbeschäftigt blieb, im ganzen Spiel keinen einzigen Ball berührte. Obwohl Rohrbach aufgrund gehäufter Krankheitsfälle nur zehn Spielerinnen aufbieten konnte, zeigte Uwe Winters Team einen bewundernswerten kämpferischen Einsatz. So äußerte sich der TSG-Trainer nach dem Spiel durchaus gefasst: „Mehr war für uns heute nicht drin. Angesichts der Unterzahl bin ich eigentlich zufrieden mit unserer Leistung.“ Hochzufrieden war auch HCH-Trainer Sebastian Ratajczak: „Mein Team hat die taktischen Vorgaben bestens umgesetzt.“ Es waren diesmal tatsächlich keine Schwachstellen erkennbar. Der HCH überzeugte sowohl in der Abwehr – besonders erfolgreich waren hier Annika Andratschke und Johanna Bimmermann – als auch mit sehenswerten Angriffsaktionen; die wurden häufig von den Mittelfeldakteurinnen Nina Rolfs und Paula Brandl eingeleitet. Im Angriff setzte sich die pfeilschnelle Charlotte Gutensohn besonders gut in Szene.

Nina Rolfs‘ Freischlag bereitete in der 8. Minute das 1:0 durch Alexandra Lederer vor. In der 22. Minute staubte Alexandra Lederer zum 2:0 ab, nachdem Nina Rolfs‘ wuchtiger Schuss kurz abgewehrt ihr vor den Schläger fiel. Das 3:0 entstammte einer mustergültigen Kombination, die Charlotte Gutensohn kurz vor der Halbzeit einleitete und Alexandra Heberle vollendete. In der zweiten Halbzeit gab es zwar eine Handvoll bester Möglichkeiten, aber ein Tor wollte ebenso wenig gelingen wie auch bei den insgesamt 11 (!) Ecken, die alle mehr oder minder harmlos verliefen.

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