Leider eine Niederlage

Gegen den Ligafavoriten zu verlieren ist an sich keine Schande. Allerdings hat die gestrige 0:1-Niederlage des Hockey-Club Heidelberg beim Feudenheimer HC einen bitteren Beigeschmack. Denn die Heidelberger spielten über weite Strecken gleichwertig, aber das Entscheidende fehlte: Trotz einem halben Dutzend zum Teil glasklarer Chancen und dazu noch fünf Ecken gelang kein Tor, woran der fehlerfreie FHC-Torwart Vincent Grimmer großen Anteil hatte. Vor allem in der ersten Halbzeit war der HCH dem MHC-Ableger überlegen. Da hätte ein 3:1 - so sah das durchaus zu Recht HCH-Trainer Phillip Gippert - den Spielanteilen entsprochen. Dass der hochambitionierte Tabellenführer nicht erfolgreich war, lag an der sehr guten Defensivleistung des ganzen HCH-Teams; besonders zeichneten sich hier neben Torwart Jonas Castor Sebastian Ratajczak, Nils Berger, Hannes Albert und - allen voran - Eric Sattel aus. In der zweiten Hälfte wurde der FHC stärker und kam schließlich in der 43. Minute zum Siegtor. Tim Ehrets Schuss wehrte HCH-Keeper Jonas Castor noch ab, aber Paul von der Osten war beim Rebound erfolgreich zur Stelle. Nach dem Führungstreffer erhöhte der HCH den Druck und hatte einige Ausgleichschancen. Auch die Herausnahme des Torwarts zu Gunsten eines weiteren Feldspielers änderte nichts mehr am Ergebnis. So steckt der HCH weiter in der zweiten Tabellenhälfte fest, durchaus noch in gefährlicher Nähe zu den Abstiegsplätzen.
Die Oberliga der Damen hatte gestern Saisonschluss. Die HCH-Damen begnügten sich beim Absteiger TSV Ludwigsburg mit einem 1:1. F??r beide Teams ging es um nichts mehr. ähnlich wie ihre männlichen Kollegen hatten die Heidelbergerinnen zwar viel mehr Spielanteile, aber aus vielen Chancen gelang nur ein Treffer. Ludwigsburg hatte nur eine, nutzte diese aber zum Führungstreffer in der 55. Minute. Den Ausgleich erzielte zehn Minuten später Anneke Meier nach einer Ecke.
Die TSG Rohrbach war dem Spitzenreiter HC Ludwigsburg bei der 1:6-Schlappe in allen Belangen unterlegen, beendete aber eine schwierige Saison auf dem sicheren sechsten Platz und hatte damit als Aufsteiger die Ligazugehörigkeit erhalten, wie Trainer Daniel Winter durchaus zufrieden konstatierte.

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