Kann der Hockey-Club Heidelberg mit der Mannheimer Konkurrenz mithalten?

Heidelberg. (OK) Dass der Hockey-Club Heidelberg mit der Mannheimer Konkurrenz mithalten kann, hätte vor Saisonbeginn kaum jemand prognostiziert. Aber nun ist Phillip Gipperts Team nach drei Spielen ungeschlagener Tabellenzweiter und gibt zu guten Hoffnungen Anlass, zumal die Erfolge mit wirklich überzeugenden Leistungen eingespielt wurden. Am Samstag tritt der HCH beim Schlusslicht VfB Stuttgart an und will konzentriert auf Sieg spielen. Zwar war Stuttgart im letzten Jahr noch ein gleichwertiger Gegner, aber jetzt sieht Kapitän David Müller eher Gefahr beim eigenen Team: „Nach den von uns nicht unbedingt erwarteten Anfangserfolgen darf die Spannung und Konzentration nicht abfallen. Jetzt müssen wir dranbleiben.“ Die Voraussetzungen scheinen bestens: Die Neuzugänge sind inzwischen bestens integriert und haben erheblich zu dem Niveauanstieg beigetragen. Stuttgart ist aber immer ein heißes Pflaster und es wird sicherlich nicht leicht, den dort zu erwartenden Abwehrriegel zu knacken.


Heimspiele haben beide Heidelberger Damenteams. Der HCH empfängt im Sportzentrum Mitte den HC Ludwigsburg, die TSG Rohrbach bekommt es mit dem Bietigheimer HC II zu tun. Betrachtet man die Tabellensituation, steht der HCH vor der leichteren Aufgabe. Denn Ludwigsburg hat erst einen Punkt auf dem Konto. Allerdings haben Christoph Sambels Schützlinge noch gar nichts Zählbares eingefahren. Bei den beiden knappen Niederlagen gegen die hohen Favoriten Stuttgart und Bietigheim waren aber gute Ansätze erkennbar. Höchste Zeit also, in die Erfolgsspur zu wechseln! Da die Heidelbergerinnen – außer der verletzten Torfrau Friederike Jahns, deren Posten Hanna Baumann übernimmt – in voller Besetzung antreten, gibt Spielführerin Heidi Wibel die Devise aus: „In eigener Halle ist ein Sieg gegen den HC Ludwigsburg absolute Pflicht. Wir freuen uns auf ein spannendes Spiel und wollen zeigen, dass wir nicht in die Abstiegszone der Oberliga gehören. Wir werden alles daransetzen, dass wir beim abendlichen HCH-Winterball unseren ersten Sieg feiern können.“


Auf dem Papier schwieriger scheint es für die TSG Rohrbach zu werden. Denn Daniel Winters Team trifft in der Wieblinger Neckarhalle auf den bisher ungeschlagenen Tabellenführer THC Bietigheim II. Dennoch hofft Coach Uwe Winter auf einen Erfolg. Er hat am letzten Wochenende das Bietigheimer Nachwuchsteam bei dessen Sieg gegen den HCH beobachtet und hofft, Schwachstellen ausgemacht zu haben. Diese wollen die Rohrbacherinnen nutzen. Er setzt darauf, dass die TSG mit gewohnter Kampfkraft die spielerische Überlegenheit Bietigheims ausgleichen kann. Dann sollten wichtige Punkte im Abstiegskampf möglich sein.


Oberliga Herren, Samstag, 14 Uhr: VfB Stuttgart – HC Heidelberg.

Oberliga Damen, Samstag, 18 Uhr: HC Heidelberg – HC Ludwigsburg (Sportzentrum Mitte). TSG Rohrbach – Bietigheimer HC II (Neckarhalle).

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