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8.Oktober 2023

 (OK) Der Hockey-Club Heidelberg darf mit seinen Herren als Spitzenreiter der 2. Regionalliga überwintern. Das hat sich der HCH am Samstagnachmittag mit einem 2:1-Erfolg bei der Bundesligareserve des TSV Mannheim auch redlich verdient. Erneut überzeugten die Heidelberger mit großer Kampfmoral, mit der sie den zeitweise durchaus überlegenen Mannheimern Paroli boten. Während der HCH in der ersten Hälfte nur eine gute Torchance hatte – Rodney Müller verfehlte in der 15. Minute knapp das Tor –, hatte der TSV ein halbes Dutzend solcher Gelegenheiten. Aber die HCH-Defensive vereitelte alle: Was die Abwehr um den herausragenden Andreas Laßmann nicht erledigte, machte der an diesem Tag schier unüberwindliche Fabian Wamich zunichte, der mit einigen Zauberparaden letztlich zum Matchwinner wurde. In der zweiten Hälfte gelang dann schnell die Führung. In der 37. Minute holte der junge Nicklas Henk die erste HCH-Ecke heraus, die Jan Liebau sicher verwandelte. Das 2:0 nur zwei Minuten später entsprang einer Traumkombination: Der kampfstarke Jonas Lorenz erbeutete im Mittelfeld die Kugel, leitete sie schnell zum umsichtigen Felix Schües weiter; dessen Traumpass verwertete Nico Schorlemer erfolgreich. Nach Paul Graeffs Anschlusstreffer in der 43. Minute geriet der Sieg noch in Gefahr. Aber Fabian Wamich und seine Vorderleute ließen sich weder durch Ecken noch durch wütende Angriffe des TSV überwinden, auch nicht, als sie in den letzten Minuten in doppelter Unterzahl spielten mussten. Wesentlich zum Erfolg trug auch bei, dass Phillip Gippert als Coach und Patric Schaus als Betreuer fungierten.

Die HCH-Damen mussten sich gestern dem Tabellenzweiten Hanauer THC knapp geschlagen geben. Realistischerweise hätten die Hessinnen zur Halbzeit deutlich höher als nur 1:0 führen können. Aber es gelang ihnen nur einmal, Heidelbergs herausragende Torfrau Julia Seefried zu überwinden. Die brachte mit einer Vielzahl reaktionsschneller Paraden die Gegnerinnen fast zur Verzweiflung. Erwähnenswert ist hier auch Livia Jain, die in der 13. Minute auf der Linie rettete. Nur einmal war Hanau erfolgreich, als Luna Tuncay in der 17. Minute nach einer Dauerkanonade im Nachschuss traf. Kurz vor der Pause strich die einzige HCH-Ecke knapp am Tor vorbei.

In der zweiten Hälfte steigerte sich der HCH erheblich und spielte gleichwertig. Lohn der Mühen war in der 50. Minute der Ausgleich durch Lisa Gutfleisch. Aber nur zwei Minuten später gelang Hanau dann doch der Siegtreffer zum 1:2. Ein vermeidbar scheinender Abspielfehler führte zum erfolgreichen Konter, den Louisa Heller unhaltbar abschloss. Der etwas enttäuschte HCH-Trainer Steffen Reichert registrierte: „Meinem jungen Team fehlt die Erfahrung. Leider hat uns eine kleine Fehlleistung die Punkteteilung gekostet.“ Im Vorspiel besiegte übrigens  das U12-Team des HCH den HC Ludwigsburg mit 3:1.

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