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15. Mai 2022

Heidelberg. (OK) Das Lokalderby der Heidelberger Hockeydamen endete am Samstagnachmittag mit einem glücklichen 2:1-Erfolg des HCH gegen die TSG Rohrbach. Somit bleiben die Rohrbacherinnen weiterhin punktelos Schlusslicht der Oberliga. Trotz dieser wenig erfreulichen Situation will TSG-Kapitänin Jessica Hagmann die Flinte nicht ins Korn werfen: „Wir hätten einen Punkt verdient. Dieses Spiel hat wieder gezeigt, dass wir durchaus Oberliganiveau haben.“ Das bestätigte indirekt auch HCH-Trainer Sebastian Ratajczak, wenn er von einem „Arbeitssieg“ sprach, der durch Willenstärke, aber auch mit einer Portion Glück zustande gekommen sei.

In den ersten Minuten dominierte zwar der HCH mit zwei sehr guten Chancen für Talea Hyweege, aber Rohrbach hielt beherzt dagegen und kam immer besser ins Spiel. Spätestens in der zweiten Hälfte war kein Qualitätsunterschied mehr zu erkennen. Die ersten sehr guten Chancen hatten Anna Schneider und Jonna Lutz, sie scheiterten aber am HCH-Torwarttalent Amelie Epp-Ruiz, die mit einem knappen Dutzend hervorragender Paraden zur besten HCH-Spielerin des Tages wurde. Auf der Gegenseite glänzte vor allem Sofia Bergallo, die kaum zu halten war und für ständige Gefahr sorgte.

In der 36. Minute war der HCH mit einer Eckenvariante erfolgreich. Hereingeberin Anneke Meier verwertete ein präzises Zuspiel zum 1:0. Zehn Minuten später kam die TSG zum Ausgleich, den Sofia Bergallo für Jonna Lutz vorbereitete. In der Folge hatte die TSG mehr Chancen als der HCH, aber Amelie Epp-Ruiz ließ sich einfach nicht mehr bezwingen. Kurz vor Spielende glückte dem HCH dann doch die Entscheidung: Maike Walla erkämpfte an der Viertellinie die Kugel, drang dynamisch in den Kreis ein und bediente Anneke Meier zum Siegtreffer.

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