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12.Januar.2022

Heidelberg. (OK) Ein brisantes Spiel geht am Samstag in der Halle des Englischen Instituts über die Bühne, wenn in der Damen-Oberliga der Hockey-Club Heidelberg bei der TSG Rohrbach zu Gast ist. Für beide Teams geht es um einiges: Die TSG möchte sich endgültig vom Tabellenkeller lösen, der HCH darf sich keine Punktverluste leisten, wenn er den zweiten Tabellenplatz nicht aus den Augen verlieren will; der berechtigt in dieser Saison ausnahmsweise zur Teilnahme an einer Aufstiegsrunde. Das Hinspiel hat der HCH im Herbst in einer lange ausgeglichenen Partie mit 3:1 gewonnen. TSG-Spielführerin Jessica Hagmann möchte diesmal den Spieß herumdrehen: „Generell haben wir eine Rechnung offen mit dem HCH. Das Hinspiel hat nicht das Leistungsverhältnis beider Teams widergespiegelt. Deshalb hoffe ich, dass uns diesmal die Chancenverwertung besser gelingt und wir zumindest einen Punkt holen. Leider ist mein eigener Einsatz wegen einer Knieverletzung noch nicht sicher.“ HCH-Kollegin Anneke Meier ahnt: „Wir stellen uns auf ein kampfstarkes und körperbetontes Spiel ein. Wir werden aber versuchen, unsere Leistungssteigerung von den letzten Spielen vor Weihnachten fortzusetzen.“ Aber auch TSG-Trainer Uwe Winter rechnet sich etwas aus: „Es wird wohl wieder sehr eng zugehen. Kleinigkeiten werden das Spiel entscheiden. Der HCH verfügt zwar über die bessere Bank, wenn wir uns aber im Vergleich zum Vorspiel ein wenig verbessern, traue ich meinem Team einen Sieg zu.“

Nur wenig Sieghoffnungen hegen die HCH-Herren, die am Sonntagmorgen beim TSV Mannheim II antreten. Der scheinbar unschlagbare Aufstiegsfavorit hat in seinen bisher sechs Spielen sechsmal gesiegt und das mit einem Durchschnittsergebnis von 9:3. Diese Serie will der TSVM auch im siebten Match sicherlich nicht abreißen lassen. Den Aufstieg in die Regionalliga hat man fest im Auge. HCH-Kapitän Julius Donat möchte aus der Situation das Beste machen: „Das ist nicht das Spiel, in dem wir unbedingt Punkte holen müssen. Ich sehe aber eine gute Möglichkeit, dass wir uns durch eine gute Leistung auf die kommenden, viel wichtigeren Aufgaben vorbereiten. HCH-Trainer Julius Knab will auf jeden Fall ein Debakel wie im 0:11-Vorspiel verhindern: „Ich setze darauf, dass mein Team gute Gegenwehr leistet. Das sollte die Motivation der Mannschaft für die nächsten schweren Spiele stärken.“

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