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Heidelberg siegt 4:1

Hier ist der Bericht aus der Rhein-Neckar-Zeitung

Heidelberg. (OK) Schade, dass die Saison jetzt bis zum Frühjahr unterbrochen ist. Denn die Damen des HC Heidelberg spielen derzeit ein wirklich ansehnliches Hockey in der Oberliga. Mit 4:1 besiegten sie gestern die Bundesligareserve des TSV Mannheim. HCH-Trainer Christoph Sambel zeigte sich zu Recht erfreut: „Wir haben mehr Chancen herausgespielt als der TSV, so dass unser Sieg voll in Ordnung geht.“
Diese Sicht kann durchaus bestätigt werden: Nach einem abwartenden ersten Viertel steigerte sich der HCH immer mehr. Eine sichere Abwehr – besonders stark: Johanna Bimmermann – ließ das TSV-Team nur selten gefährlich vorm Tor agieren. Allerdings bekam auch Heidelbergs Torhüterin Stella Bonnmann einige Male die Gelegenheit, ihr vorzügliches Können zu beweisen: zweimal rettete sie reaktionsschnell in letzter Sekunde. Aufbauend auf diese Sicherheit entfalteten bald auch die Offensivkräfte des HCH einen zielstrebigen Drang nach vorne. Aus einer geschlossenen Teamleistung ragte hier die kampfstarke Paula Brandl noch heraus.
Ex-Nationalspielerin Lydia Haase – vor Jahren im HCH zu Hause – bediente in der 12. Minute Corinna Przybilla mustergültig zum 0:1. Zwei Minuten später nutzte Alexandra Lederer einen Querpass Paula Brandls zum Ausgleich. In der 28. Minute ging der HCH in Führung, als Hannah von Guionneau eine Eckenkombination erfolgreich abschloss.
In der zweiten Hälfte nahm der HCH immer mehr das Heft in die Hand. Folgerichtig wurde die Führung ausgebaut. Lisa Gutfleisch hatte ihren besten Auftritt von vielen guten: sie erbeutete einen Ball, legte ihn zu Emma Behrens, deren Schuss wurde abgewehrt, aber Paula Brandl verwandelte im Nachschuss. Dieselbe Spielerin verhalf zehn Minuten vor Schluss mit klugem Zuspiel Spielführerin Anneke Meier zum 4:1.
Zu erwähnen ist noch, dass vor dem Spiel die langjährige und hochgeschätzte Damenbetreuerin Andrea Henn mit Dankesworten und Geschenk verabschiedet wurde.
Die TSG Rohrbach erkämpfte in Ulm einen wichtigen Punkt. Sofia Bergallo verwandelte eine Ecke zum 0:1 (30. Minute). Zehn Minuten später glich Ulm aus. Mehr ließen die wegen zahlreicher Ausfälle nur zu zehnt angetretenen Rohrbacherinnen aber nicht mehr zu.

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