Das Teilnehmerfeld kann sich sehen lassen

Das Teilnehmerfeld, das Julia Gippert für das Michi-Peter-Gedächtnisturnier zusammengestellt hat, kann sich wirklich sehen lassen. 12 Damen- und 10 Herrenteams schwingen an diesem Wochenende in den beiden Hallen des Sportzentrum Süd ihre Hockey-Schläger, auch zum Andenken an Julia Gipperts Vater Michael „Michi“ Peter. Das Heidelbergs Hockeygenie Michael Peter, der im Oktober 1997 allzu früh von der Bühne abgetreten ist, auf der er so nachhaltig gewirkt hatte, ist nur 48 Jahre alt geworden. Er war der größte Sohn des Heidelberger Traditionsvereins, „die Ausnahmeerscheinung des Welthockeys“ – so Michael Krause, der damalige Präsident des Deutschen Hockey-Bundes.  Schon sein Vater August Peter war Nationalspieler gewesen und das Turnier war Anfang der 80er Jahre zu dessen Ehren eingerichtet worden und findet nun seit fast 40 Jahren – jeweils zur Eröffnung der Hallensaison – statt.

In Bundesliga-Zeiten war der Heidelberger Hockey-Club ein begehrter Gastgeber für Spitzenteams. Aber auch mit dem jetzigen Regionalliga-Niveau sind sehenswerte Spiele zu erwarten. Die Damen spielen in drei Vierergruppen. Der HCH hat es dabei in Gruppe C am Samstag um 9 Uhr mit dem HTC Neunkirchen zu tun (Halle 1). Erst um 18. 20 Uhr ist Rosenheim der Gegner (H2) und im letzten Gruppenspiel um 19. 40 Uhr der TV Schwabach (H1). Der letztjährige Damensieger Frankfurt 1880 ist in Gruppe A eingeteilt. Die HCH-Herren beginnen am Samstag in ihrer Gruppe B um 10. 20 Uhr gegen Neunkirchen (H2). Um 15. 40 Uhr geht es gegen Jena (H1), um 17. 40 Uhr gegen Schwabach (H2) und um 19.40 Uhr schließlich gegen Wacker München (H2). Der letztjährige Turniersieger Würzburg ist in Gruppe A.

Phillip Gippert, der Ehemann der Cheforganisatorin und Trainer der Heidelberger Herren sieht das Turnier als günstige Vorbereitung für die bevorstehende Hallensaison. Nachdem aus den verschiedensten Gründen sechs Stammspieler der vergangenen Saison nicht mehr zur Verfügung stehen, soll der neuformierte Kader viel Gelegenheit bekommen, sich einzuspielen. „Zum Glück können wir das mit erfahrenen Spielern und jungen Spielern, die schon länger dabei sind, machen. Daher kennen sie die Systeme und müssen sich nicht erst daran gewöhnen.“

Alle Gruppenspiele finden am Samstag in den benachbarten Hallen Sportzentrum Süd (= H1) und Turnzentrum (= H2) statt. Die Finalrunde der Damen beginnt am Sonntag um 12. 20 Uhr und wird ab 15. 40 Uhr entschieden; das Herrenendspiel wird um 14. 20 Uhr angepfiffen.

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