Einen Punkt beim Lokalderby

Trotz des torlosen Ausgangs war das Lokalderby der beiden Heidelberger Damenhockey-Teams interessant und sehenswert. Die Damen des HCH brillierten teilweise mit sehenswerten Ballstafetten. Aber, so HCH-Trainer Christoph Sambel: „Wir haben wirklich schön gespielt. Dass nichts Zählbares herausgekommen ist, müssen wir auch uns selber zuschreiben.“ So wundert es nicht, dass Trainer Uwe Winter das Spiel aus seiner Sicht so bewertete: „Mein Team hat eine Superkampfleistung vollbracht und sich den einen Punkt ehrlich verdient.“ Tatsächlich gelang es der total auf Defensive eingestellten TSG Rohrbach, alle – bis zum Kreis überzeugend vorgetragenen – HCH-Angriffe zu vereiteln. Da fehlte dem Tabellenzweiten oft auch der letzte Biss. Wenn dennoch einmal ein Schuss aufs Rohrbacher Tor kam, war TSG-Torfrau Anna Schneider zur Stelle, die vielfach erfolgreich abwehrte. Sie wurde allerdings von den HCH-Angreiferinnen im Laufe des Spiels regelrecht warm geschossen. HCH-Torfrau Friederike Jahns berührte im ganzen Spiel keinen einzigen Ball und doch gab es ein paar Situationen, in denen Rohrbach bei seinen nicht ungefährlichen Kontern gefährlich in Tornähe kam. Aber auch der TSG fehlte dann die entscheidende Idee, zumal Heidelbergs Abwehr von Spielführerin Anneke Meier bestens organisiert wurde. Im Spiel nach vorne gefielen beim HCH besonders Carla Spiegelhalder und Paula Brandl. Mit diesem Ergebnis hat der HCH seine ohnehin nur geringe Chance, den HC Ludwigsburg noch abzufangen, verspielt. Die TSG Rohrbach hat sich mit diesem Punkt wohl endgültig aus der Abstiegszone gerettet.

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