10:4-Erfolg beim Bietigheimer HTC

Nach seinem 10:4-Erfolg beim Bietigheimer HTC kann der Hockey-Club um den Aufstieg mitspielen. Da müsste er allerdings gegen die drei derzeit knapp vor ihm liegenden Konkurrenten erfolgreich sein, die im Wochenrhythmus alle noch in Heidelberg antreten werden. Feudenheim kommt am nächsten Wochenende, dann Ludwigsburg und am letzten Spieltag Böblingen.

Solche Träume lassen sich freilich nur verwirklichen, wenn der HCH am oberen Leistungsniveau spielt. Das gelang am Samstag nur zeitweise. Eine so mittelmäßige erste Halbzeit wie in Bietigheim werden die Spitzenteams den Heidelbergern nicht durchgehen lassen. In Bietigheim reichte es nur mit Glück für ein mageres 2:2 zur Pause. Der HCH hatte dabei von der Abschlussschwäche der Schwaben und der Stärke seines vorzüglichen Torhüters Jonas Castor profitiert.

Vorbild für die kommenden Spiele müssen die ersten zehn Minuten der zweiten Hälfte werden. Da hatte offenbar die Pausenansprache von Trainer Phillip Gippert Wunder gewirkt. Jetzt spielte die Abwehr hochkonzentriert; der druckvollen Offensive hatten die Schwaben kaum etwas entgegenzusetzen. Nach zwei erfolgreichen Ecken, einem Abstaubertor, einem vorzüglichen Konter und einem Nachschusstreffer führte der HCH mit 7:2. Die beiden fahrlässig eingehandelten Zeitstrafen konnte Bietigheim nicht nutzen. Aber auch hier müsste man sich beim HCH darüber im Klaren sein, dass gegen die starken Aufstiegskonkurrenten solche vermeidbaren Schwächungen des eigenen Teams den Ausgang eines Spieles entscheiden können.

Nach weiteren – torlosen – zehn Minuten ersetzten die Schwaben ihren Torhüter durch einen weiteren Feldspieler. So gelang ihnen zwar das dritte Tor, aber der HCH traf seinerseits dreimal ins Schwarze. Mit der Schlusssirene verwandelte Bietigheim noch eine Ecke. Am Torsegen maßgeblich beteiligt war Till Rostalski mit sechs Treffern; Rostalski unterstrich seine sehr gute Leistung mit einigen Torvorlagen. Nils Berger und Eric Sattel steuerten je zwei weitere Tore bei.

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