Gut gespielt

Eine extrem spannende Partie beendete der Hockey-Club Heidelberg beim bisher ungeschlagenen Spitzenreiter SV Böblingen mit einem verdienten 3:2-Erfolg. Die HCH-Damen spielten beim HC Ludwigsburg 3:3 und brachten so immerhin einen Punkt nach Hause. Leer ging dagegen die TSG Rohrbach beim SSV Ulm aus, wo sie mit 2:4 den Kürzeren zog.

HCH-Trainer Phillip Gippert hatte sein Team für den schweren Gang zum Tabellenführer taktisch bestens eingestellt, indem er erfolgreich versuchte, die Böblinger mit ihren eigenen Waffen zu schlagen. Dazu gehörte eine extrem konzentrierte Abwehrleistung, mit der man den überfallartigen Kontern der Schwaben begegnete. Das gelang nahezu in Perfektion. So erspielte Böblingen in der ersten Hälfte zweifellos deutlich mehr Torsituationen als der HCH, aber Zählbares vereitelte die Defensivabteilung. Lukas Meißner, Max Hubert und Till Rostalski waren in entscheidenden Momenten zur Stelle. Und was ihnen durch die Lappen ging, erledigte HCH-Torhüter Jonas Castor fehlerfrei mit zum Teil unglaublichen Paraden. Dass der HCH zur Pause mit 1:0 führte, verdankte man den Dribbelkünsten Till Rostalskis, der in der 9. Minute einen brillanten Alleingang mit dem Führungstreffer abschloss.

Nachdem Jonas Fischer vier Minuten nach dem Wiederanpfiff eine Ecke humorlos zum 2:0 verwandelt hatte, verstärkte der SVB seine Angriffsbemühungen. Nach zehn Minuten traf Sebastian Kranz zum 1:2; aber der HCH antwortete postwendend mit seinem dritten Tor. Till Rostalski hatte seinen glanzvollen Auftritt mit einem Traumpass auf Eric Sattel gekrönt. Böblingen rannte nun noch druckvoller gegen das HCH-Abwehrbollwerk an, aber auch immer hektischer. Die letzten acht Minuten waren dann an Dramatik kaum zu überbieten: Böblingen nahm seinen Torwart aus dem Spiel, um die Wende zu erzwingen; aber es glückte nur noch der Anschlusstreffer durch Jonas Meyer. Alles Weitere verhinderte der HCH, allen voran der überragende Jonas Castor.

Zwei verschiedene Halbzeiten sah man beim Auftritt der HCH-Damen in Ludwigsburg. Zur Pause führte man 2:1; Nina Rolfs hatte zweimal getroffen, Ludwigsburg einen Siebenmeter verwandelt. Eine kurze Schwächephase nutzten die Schwäbinnen gleich nach der Pause, indem sie innerhalb von fünf Minuten drei Tore erzielten. Schlimmeres verhinderte HCH-Torfrau Vanessa Ratajczak. Diese nahm Trainer Christoph Sambel fünf Minuten vor Schluss heraus, um mit einer weiteren Feldspielerin den Ausgleich zu erzwingen. Das gelang: Paula Brandl verwandelte eine Ecke zum 3:3.

In der Verbandsliga erhielten die Aufstiegshoffnungen der TSG Rohrbach einen schweren Dämpfer. Denn beim Tabellenführer Ulm verlor Rohrbach mit 2:4, obwohl man – so Trainer Daniel Winter –gleichwertig mitspielte. Allerdings hatte die TSG mit der körperbetonten Spielweise der Ulmerinnen ihre liebe Not. Die beiden TSG-Treffer erzielte Vanessa Zülke. Bemerkenswert noch: Anna Schneider parierte einen Ulmer Siebenmeter bravourös.

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