Noch viel Sand im Getriebe

Es ist noch viel Sand im Getriebe des Hockey-Club Heidelberg, dessen Damen und Herren jeweils die zweite Niederlage in der noch jungen Oberligasaison einstecken mussten. Damit sind allzu ehrgeizige Ziele etwas aus der Sicht geraten. Die Herren verloren am Sonntag in Freiburg 4:6, die Damen am Samstag in Mannheim 4:7. Zum ersten Sieg kam die TSG Rohrbach in der Verbandsliga; der TSV Ludwigsburg wurde gestern mit 1:7 nach Hause geschickt.

Betreut von Co-Trainer Marc Dehoust – Phillip Gippert war familiär verhindert – spielte der HCH zunächst durchaus ebenbürtig, aber schon bald zeigten sich die entscheidenden Unterschiede. Wenn es gelegentlich gelang, die sehr stabile Abwehr der Freiburger zu durchbrechen, scheiterte man zu häufig an eigenen Flüchtigkeitsfehlern. Freiburg dagegen war effektiv, was sich auch in der Eckenausbeute zeigte. Von vier Ecken wurden zwei verwandelt, der HCH traf nur bei einer von sieben. Erst in den letzten zehn Minuten – zu spät: da stand es schon 1:5 – waren die Bemühungen etwas erfolgreicher. Allerdings reichte es nur zu kosmetischer Verbesserung. Für den HCH trafen Till Rostalski (2), Matthias Schmitt und Jonas Fischer.

Die scheinbar klare 4:7-Niederlage der HCH-Damen beim Mannheimer HC II passt nicht ganz zum Spielverlauf. Die Mannheimer Bundesliga-Reservistinnen legten furios los und führten schnell mit 2:0, dann aber fand der HCH ins Spiel und lag nach drei sehr gut herausgespielten Toren zur Pause mit 3:2 vorne. Die zweite Hälfte begann der HCH recht unkonzentriert und verlor nach zwei vermeidbaren Toren die Führung. Paula Brandl, Heidelbergs beste Akteurin, schaffte noch einmal den Ausgleich zum 4:4. Danach wurde eine Ecke verstoppt. Der MHC machte dies besser: er traf mit einer Ecke und konterte in den Schlussminuten den etwas kopflos anstürmenden HCH noch zweimal aus. Nina Rolf (2), Julia Gippert und Paula Brandl schossen die Tore für den HCH.

Der TSG Rohrbach gelang in der Verbandsliga der ersehnte erste Sieg. Eigentlich war das Spiel schon nach der ersten Viertelstunde entschieden. Da führte die TSG bereits mit 4:0, zur Pause dann sogar 6:0. Ludwigsburg war tatsächlich in allen Belangen unterlegen. Ein einziger Torschuss in der ersten Hälfte spricht Bände! Nach der Pause veränderte sich das Bild. Ludwigsburg spielte etwas druckvoller und kam auch zu einigen (wenigen) Chancen. Zudem hatten sie mit Britta Betzner eine gute Torfrau. Beide Teams schossen je ein Tor; für Rohrbach traf Vanessa Zühlke mit einem eleganten Stecher. Die TSG-Tore erzielten Katrin Schneider, Vanessa Zühlke, Jessica Hagmann (je 2), Julia Schneider.

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