Bittere Niederlagen

Heidelbergs Hockeyspieler haben bittere Niederlagen zu vermelden: Am Samstag scheiterten die Herren mit 6:7 beim Feudenheimer HC zwar nur knapp, aber die Art, wie die Niederlage zustande kam, war eher deprimierend. Noch schlimmer erging es Heidelbergs Frauen. Gestern Morgen blieben die HCH-Damen gegen den HC Ludwigsburg letztlich chancenlos und verloren sang- und klanglos mit 2:8. Nicht viel besser erging es der TSG Rohrbach, die in der Verbandsliga einen harten Dämpfer ihrer Aufstiegshoffnungen hinnehmen musste und dem SSV Ulm mit 2:7 unterlag.

„Wir sind noch nicht da, wo wir sein wollen.“, stellte Phillip Gippert, der Trainer des Hockey-Club Heidelberg, nach der 6:7-Niederlage seines Teams in Feudenheimer fest. Dabei hatte der HCH eine Halbzeit lang erfolgreich mitgespielt und hätte zur Pause höher als nur 4:3 führen können. Aber im Torabschluss fehlte die letzte Konsequenz. In der zweiten Hälfte hielten die Heidelberger zunächst dem wachsenden Druck der Feudenheimer stand. Ein dunkles Vorzeichen setzte in der 40. Minute Tim Ehret, der bei seinem Solo gleich eine Handvoll Heidelberger ausspielte und sein Team mit 5:4 in Führung brachte. Als sich der HCH dann gleich zwei Zeitstrafen einhandelte, gingen die letzten Energiereserven verloren. Ballverluste, Fehlpässe, statisches Spiel waren Folge des Kraftaktes. Zwar gelang noch einmal der Ausgleich, aber mit dem Siegtreffer in der letzten Spielminute holten sich die Feudenheimer drei wichtige Punkte. Die Tore für den HCH erzielten Nils Berger (2), Till Rostalski (2), Sebastian Ratajczak und Julius Donat.

Die HCH-Damen erlitten gegen den HC Ludwigsburg eine böse Schlappe. Bei Halbzeit stand es 0:4, nach der Pause bald 0:5. Erst als der HCL es etwas langsamer angehen ließ, gelangen zum 1:5 und zum 2:6 die Ehrentreffer. Damit hatte man aber sein Pulver verschossen. Zu viele fast unerklärliche Fehlpässe, unverständliche Ballverluste, kopfloses Spiel machte es den technisch versierteren Schwäbinnen leicht, den Sieg einzufahren. Beim HCH konnte nur Paula Brandl überzeugen. Auch Carla Spiegelhalder gefiel in einigen Situationen. Die beiden HCH-Treffer machten Juline Hackbarth und Iris Hesse.

TSG-Trainer Daniel Winter sah seine Spielerinnen fast gleichwertig mit den Ulmerinnen. Die waren aber deutlich cleverer im Ausnutzen der Torchancen. Bis zum 2:2 hielt die TSG Rohrbach mit. Der umstrittene Führungstreffer beflügelte die Ulmerinnen und nahm den Rohrbacherinnen den Schneid. Zur Pause stand es 2:4. In der zweiten Hälfte traf Ulm bis zum 2:7-Endstand noch dreimal. Julia Schneider und Jessica Hagmann erzielten die beiden Tore der TSG.

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