Wichtige Punkte

Mit einer Strafecke nach dem Schlusspfiff rettete der Hockey-Club Heidelberg einen wichtigen Punkt aus dem Spiel gegen den SV Böblingen. Nervenstark hatte Sebastian Ratajczak die Kugel unhaltbar zum 3:3-Ausgleich im SVB-Tor versenkt. Gegen die quicklebendigen Schwaben taten sich die Heidelberger über weite Strecken recht schwer. Die erste Chance hatte zwar der HCH, aber nach zehn Minuten kam die SVB-Offensive immer mehr ins Rollen, beim HCH scheiterten die Angriffsbemühungen oft an individuellen Fehlern. Man spielte zu eigensinnig, Bälle wurden nicht sauber gestoppt, zu häufig landete das Zuspiel beim Gegner. Als Böblingen in der 26. Minute eine seiner ansehnlichen Kombinationen zum 0:2 abgeschlossen hatte, schien das Spiel gelaufen. Zwei Minuten vorher hatte Christopher Groß mit Ecke den Führungstreffer erzielt.

 

Ein Glück für den HCH, dass er wenigstens mit seinen Ecken produktiv war: Eine feine Variante schloss noch vor der Halbzeit Eric Sattel mit dem Anschlusstreffer ab. Nach einem Foul an Matthias Schmitt erzielte Max Hubert per Stecher den Ausgleich (44. Minute). Böblingen ließ sich freilich nur wenig davon beeindrucken und legte noch einmal nach (58. Minute). Glück für den HCH, dass Torwart Jonas Castor drei Minuten später eine SVB-Ecke bravourös abwehrte. Der Endspurt der Heidelberger brachte einige Chancen, schien aber ins Leere zu laufen. Fünf Minuten vor Schluss nahm HCH-Trainer Phillip Gippert seinen Torwart zugunsten eines weiteren Feldspielers heraus. Zweimal musste die HCH-Abwehr vom dem leeren Tor aussichtsreiche Angriffe abwehren. 20 Sekunden vor Schluss wurde Eric Sattel regelwidrig gestoppt, was zur oben genannten erfolgreichen Ecke führte – Endstand: 3:3..

 

Aus der Oberliga Damen ist Erfreuliches zu melden: Der HC Heidelberg besiegte FT Freiburg mit 1:0. Zu loben ist beim HCH vor allem die Abwehr; besonders wirkungsvoll – wie immer - Torfrau Friederike Jahns, die umsichtige Julia Gippert, die allgegenwärtige Anneke Meier und die starke Johanna Bimmermann. Nach vorne hatte der HCH einigen Sand im Getriebe und nur wenige Großchancen. Gleich die erste brachte das „goldene“ Tor. Hannah Guioneau lenkte eine Flanke von Anneke Meier in der 23. Minute ins Freiburger Tor. Die Freiburgerinnen hatten zwar mehr Ballbesitz, kombinierten auch besser, waren aber am Schusskreis am Ende ihres Lateins.

 

Ähnliches ereignete sich beim Spiel der TSG Rohrbach gegen MHC II. Rohrbach präsentierte sich unglaublich kampfstark und ließ im Lauf des Spiels nur wenig zu. In der ersten Hälfte musste Torfrau Anna Schneider mehrfach ihr großes Können beweisen. Als die herausragende Vanessa Zülke in der 40. Minute bei einem aussichtsreichen Konter gefoult wurde, gab es die dritte Ecke für Rohrbach, die Sofia Bergallo mit strammem Schuss verwandelte. Trainer Daniel Winter hatte das von ihm erwartete „ausgeglichene Spiel gesehen“, in dem seine Schützlinge die ersehnten ersten drei Punkte für Rohrbach sich redlich verdienten.

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