Ein bitteres Wochenende für den Hockey-Club Heidelberg

Ein bitteres Wochenende für den Hockey-Club Heidelberg. Zweimal hat er verloren, in beiden Spielen war eigentlich mehr drin für das Team von Phillip Gippert. Am Samstag unterlag der HCH der 2. Mannschaft des Bundesligisten Münchner SC, wobei er eine Vielzahl von Chancen vergeben hatte. Bereits in der 5. Minute lag die Führung in der Luft, aber Eric Sattel verpasste knapp. In der 20. kratzte dann Münchens Niklas Köppe einen Schuss von Till Rostalski von der Torlinie. Kurz darauf hatte Julius Donat die Führung auf dem Schläger.

Diese Chancenverschwendung rächte sich in der zweiten Hälfte. In der 39. Minute verwandelte Tobias Reithmayer die erste MSC-Ecke. Elf Minuten später vollendete Kilian Sollermann seinen erfolgreichen Flankenlauf mit einem Pass auf Robin Laue, der zum 0:2 einschob. Hoffnung kam nochmals auf, als Sebastian Ratajczak in der 52. Minute eine Ecke zum Anschlusstreffer verwandelte. In der Folge hatte der HCH weitere Großchancen, aber der Punktgewinn sollte nicht mehr gelingen. Resüme: Der HCH scheiterte an eigenen Fehlern, nicht am Gegner; der hat sich mit diesem Sieg endgültig aus dem Abstiegskampf verabschiedet.

In dem steckt der HCH weiter tief drin, denn gestern setzte es eine 3:4-Niederlage, diesmal gegen das Bundesligareserveteam des Mannheimer HC, bei dem einige Alt-Stars die Regie führen. Ein enttäuschter Trainer Phillip Gippert zog nach dem Spiel Bilanz: „Heute haben wir gegen einen besseren Gegner deutlich besser als gestern gespielt. Das war eine bittere Niederlage.“

Der HCH startete hervorragend und hellwach. Bereits nach zwei Minuten bediente David Müller Max Hubert zum 1:0. Bereits drei Minuten später traf Simon Vogt zum Ausgleich; zuvor hatten die arrogant wirkenden Karlsruher Jung-Schiedsrichter Färber und Rösslein einen klaren Fußfehler übersehen. Wieder zwei Minuten später stand es 1:2 durch Alexander Niopek. Der HCH ließ nicht entmutigen und schaffte den Ausgleich. Wieder war David Müller der Passgeber, Julius Donat glich aus.

Auch die zweite Halbzeit hatte hohes Niveau mit beiderseits vielen schönen Angriffen. In der 45. Minute brachte Heidelbergs Andreas Laßmann sein Team in Führung, als er einen schnellen Konter zum 3:2 abschloss. Der MHC wollte sich aber nicht geschlagen geben und prüfte mehrmals Heidelbergs erneut sehr guten Torhüter Jonas Castor. In der 52. Minute war er freilich machtlos; Olympiasieger Niklas Meinert verwandelte einen Siebenmeter zum Ausgleich. Auch hier war eine Fehlentscheidung vorausgegangen. Fünf Minuten vor Schluss avancierte Meinert zum Matchwinner. Er setzte sich im Kreis gegen zwei Gegenspieler durch und schob zum 4:3-Siegtreffer ein. Der HCH muss weiter auf rettende Punkte warten – nur ein Zähler trennt ihn von den Abstiegsplätzen.

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