„Das war unsere beste Saisonleistung.“

Heidelberg. (OK) „Das war unsere beste Saisonleistung.“, urteilte Phillip Gippert, der Trainer des Hockey-Club Heidelberg, nach dem Auftritt seines Teams beim Feudenheimer HC völlig zu Recht. Denn nicht nur der 7:3-Erfolg selbst, sondern vor allem die Art, wie er herausgespielt wurde, war höchstes Oberliga-Niveau. Da kann man nur bedauern, dass die Heidelberger den Aufstieg in die Regionalliga voraussichtlich knapp verpassen werden. Denn der TSV Mannheim gab sich keine Blöße; er siegte beim HC Ludwigsburg mit 7:6 und bleibt aufgrund seines herausragenden Torverhältnisses Spitzenreiter. Der Aufstieg scheint endgültig gesichert.

Schon in der ersten Hälfte, die 2:2 endete, überzeugte der HCH in Feudenheim. Aber da fehlte bei guten Chancen das letzte Quäntchen Glück. Auch leistete der von einigen Altstars geprägte FHC noch guten Widerstand. Erst in der 14. Minute führte eine sehenswerte Kombination – ausgehend vom voll überzeugenden Max Hubert – zum 1:0 durch Julius Donat. Das 2:1 entsprang einem Alleingang von Till Rostalski, der erneut in Defensive und Offensive herausragte.

Eric Sattel, ‚Oldie‘ im HCH-Team, leitete mit zwei schnellen Toren nach der Pause die Vorentscheidung ein. Beim ersten schnappte er sich einen Fehlpass, beim zweiten bediente ihn Till Rostalski. Als dann in der 47. Minute Max Hubert das 5:2 für Till Rostalski glänzend vorbereitet hatte, war die Partie endgültig gelaufen, zumal die Abwehr mit dem wieder fast unbezwingbaren Torwart Jonas Castor allem Aufbäumen der Mannheimer Vorstädter die Wirkung raubte. Ein weiteres Zusammenspiel mit Till Rostalski brachte das 6:3 durch Eric Sattel, der auch zum 7:3-Endstand traf; diesmal leistete Felix Baumann erfolgreiche Vorarbeit.

Die HCH-Damen verpassten es beim Bietigheimer HTC II, sich endgültig in Sicherheit zu bringen. Nach einer schnellen 2:0-Führung stand es Mitte der ersten Hälfte 2:2, später 3:3.; dann aber drehte der HCH kräftig auf und schien sich auf Siegeskurs zu begeben. Nach drei weiteren Treffern führte man zur Pause scheinbar sicher 6:3. Aber damit war offenbar alles Pulver verschossen. In der zweiten Halbzeit kam es kaum noch zu produktivem Spielaufbau und so auch nicht zu nennenswerten Chancen. Bietigheim nutzte die Schwäche konsequent. Fast mit dem Schlusspfiff gelang der dann nicht unverdiente Ausgleich zum 6:6-Endstand. Die HCH-Tore erzielten Paula Brandl (3), Nina Rolfs, Anneke Meier und Carla Spiegelhalder.

Noch schlechter erging es Schlusslicht TSG Rohrbach: Die Rohrbacherinnen gingen beim HTC Stuttgarter Kickers mit 1:9 unter.

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