Ein erfolgreiches Wochenende

Heidelberg. (OK) Ein erfolgreiches Wochenende für den Hockey-Club Heidelberg: Die Herren bleiben nach dem 7:4-Erfolg beim VfB Stuttgart ungeschlagen und die Damen schickten nach dem glatten 3:0 den HC Ludwigsburg ans Tabellenende. Dort befindet sich auch die TSG Rohrbach, die äußerst unglücklich zu Hause 4:5 gegen den Tabellenführer Bietigheim verlor.

Zwar erreichten die HCH-Herren nicht das Niveau der letzten Spiele, aber der Sieg beim Schlusslicht VfB Stuttgart war nie gefährdet. Vor allem in der ersten Hälfte waren die Heidelberger den extrem defensiven, zuweilen hart agierenden Stuttgartern deutlich überlegen. Der einzige, der ihnen Paroli bot, war VfB-Torhüter Denis Berrer; trotz seiner unglaublichen Paraden konnte auch er die vier HCH-Treffer nicht vermeiden. In der zweiten Hälfte kam der VfB etwas auf, aber Zählbares glückte erst in den letzten zehn Minuten, in denen ein etwas unkonzentrierter, wenig zielstrebiger HCH drei Gegentreffer zuließ. Für den HCH waren erfolgreich: Eric Sattel (2), Till Rostalski (2), Yannick Eckhardt, Max Hubert und Jonas Fischer.

Ein wichtiger Sieg auch für die HCH-Damen, die den HC Ludwigsburg besiegten und sich so vom Tabellenende lösen konnten. Christophs Sambels Schützlinge waren zwar weitgehend überlegen, taten sich aber – wie gewohnt – mit dem Toreschießen äußerst schwer. Vor der guten HCL-Torfrau Helen Unkel traf man häufig die falsche Entscheidung. Und da auch die Ecken wieder nicht klappten, sprang zur Pause nur ein mageres 1:0 heraus, das in 18. Minute Lisa Wurzer gelang. Gleich nach der Pause baute Franziska Mlodzian mit einem verdeckten Rückhandschuss die Führung aus; Heidi Wibel hatte die Vorarbeit geleistet. Beruhigt konnte man aber erst fünf Minuten vor Schluss sein. Nina Rolfs machte das dritte Tor; Ludwigsburg hatte zuvor zugunsten einer sechsten Feldspielerin die Torfrau herausgenommen.

Zum Spiel Rohrbachs gegen Spitzenreiter Bietigheim erschien lediglich ein Schiedsrichter. Man einigte sich auf Bietigheims Co-Trainer als zweiten, was sich nach Ansicht von TSG-Trainer Daniel Winter als verhängnisvoll herausstellte. Denn in der Schlussphase fühlten sich die Rohrbacherinnen massivst benachteiligt. In der ersten Hälfte zeigte sich die TSG gleichwertig und nahm den offenen Schlagabtausch an. Im Abschluss war Bietigheim allerdings erfolgreicher. Der BTHC hatte viermal getroffen, für die TSG Vanessa Zühlke und Katrin Schneider.

Nach der Pause schaffte Vanessa Zühlke zweimal den Anschluss (zum 3:4 und zum 4:5); die TSG schnürte in der letzten Viertelstunde Bietigheim fast völlig ein. Einen Kontertreffer musste man freilich zulassen, die eigenen Erfolge verhinderte der Schiedsrichter, der unter anderem ein reguläres Tor von Sofia Bergallo nicht anerkannte. So blieb es beim 4:5.

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