Spiele vom Wochenende

Heidelberg. (OK) Während die Damen an ihrem ambitionierten Gegner scheiterten, erreichten die Herren des Hockey-Club Heidelberg gegen den Aufstiegsfavoriten TSV Mannheim II ein höchst achtbares Unentschieden. 6:6 stand es am Ende einer auf hohem Niveau ausgetragenen Partie. Die HCH-Damen verloren dagegen bei ihrem ersten Oberliga-Auftritt beim HTC Stuttgart mit 3:5; die TSG Rohrbach holte sich in ihrem zweiten Spiel in der gleichen Liga beim HC Ludwigsburg beim 4:4 den ersten Punkt.
Gegen die extrem gut eingespielte Fohlentruppe des Bundesligisten TSV Mannheim zeigte der HCH eine sehr gute Leistung. Für die erste Hälfte gilt allerdings die Einschränkung, dass HCH mit mehr oder minder „leichten Fehlern“ dem TSV unnötige Tore ermöglichte. 3:6 lag der HCH zur Pause zurück, auch weil alle drei TSV-Ecken unhaltbar im Tor landeten. In der zweiten Hälfte spielte der HCH hoch konzentriert und ließ kein einziges Tor mehr zu. Außer der geschlossenen Mannschaftsleistung trug dazu die äußerst effektive HCH-Defensive bei: Torwart Jonas Castor war nicht mehr zu überwinden; er hatte vor sich besten aufgelegte Verteidiger mit dem abwehrstarken Ruben Ziegler, dem technisch versierten Max Hubert, der in Zusammenarbeit mit dem herausragenden Verteidigerkollegen Till Rostalski auch viel für den Aufbau tat. Bald nach der Pause stand es nach zwei sehenswert herausgespielten Toren 5:6 (37. Minute). Dann aber wogte das Spiel zwanzig Minuten lang torlos hin und her; trotz vieler Chancen beiderseits gelang aber keinem Team Entscheidendes. Drei Minuten nahm der HCH seinen Torwart zugunsten eines weiteren Feldspielers heraus und erkämpfte prompt eine Ecke. Till Rostalski, der beste HCH-Akteur, behielt die Nerven und verwandelte zum Ausgleich. HCH-Trainer Phillip Gippert bewertete den Ausgang dieses Spiels, das „allen Beteiligten wegen des auf sehr gutem Niveau fair ausgetragenen Kampfes als gerecht“. Für den HCH erzielten die Tore Till Rostalski (2), Eric Sattel (2), Julius Donat und Jonas Fischer; für den TSVM Tim Seagon (3), Luca Podobnik (2) und Max Stadler.
Ebenfalls mit einem Aufstiegsfavoriten hatten es die HCH-Damen zu tun. Beim HTC Stuttgarter Kickers lag das Team von Trainer Christoph Sambel schnell 0:3 zurück, was der auch mit der Unerfahrenheit seines neu formierten Teams begründete. Nach einer Viertelstunde hatte man sich an die raue Luft gewöhnt und spielte nun gleichwertig mit. Bis zur Pause brachten die Tore von Nina Rolfs und Iris Hesse den HCH wieder heran. Die altbekannte Eckenschwäche verhinderte Besseres: Gleich dreimal blieb der HCH erfolglos. Erst dann schlug Stuttgart mit zwei Treffern erneut zu. Nina Rolfs‘ 3:5 in der letzten Minute war nur noch Kosmetik.
„Letztlich war das Unentschieden durchaus gerecht.“, urteilte Rohrbachs Trainer Uwe Winter nach dem 4:4 seiner Damen beim HC Ludwigsburg. Rohrbach startete gut und lag bald 2:0 vorne; Kathrin Schneider und Jessica Hartmann hatten getroffen. Aber der HCL wurde stärker und schaffte den Ausgleich. Zwei weitere TSG-Tore (Sofia Bergallo und Vanessa Zühlke) und ein Gegentreffer brachten die 4:3-Halbzeitführung. In der zweiten Hälfte begann die TSG erneut gut, aber es wollte trotz guter Chancen kein weiteres Tor gelingen. Ludwigsburg, das den Druck ständig erhöhte, traf aber noch einmal und hätte sogar noch siegen können, wenn die TSG nicht in Anna Winter eine Torfrau in Bestform gehabt hätte.

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