Ein Einstieg nach Maß

Heidelberg. (OK) Während die Damen der TSG Rohrbach mit einer 3:7-Niederlage in Mannheim die Feldsaison eröffneten, gelang den Herren des Hockey-Club Heidelberg beim 9:6 in Ludwigsburg ein Einstieg nach Maß. Vor allem in der ersten Hälfte gab eindeutig der HCH gegen die Bundesligareserve des HCL den Ton an. Gecoacht von Richard Henk glänzte die sichere Abwehr mit den bundesligaerfahrenen Max Huberts und Yannik Eckardt und die Offensivabteilung nutzte die Konterangriffe äußerst effektiv. Zur Halbzeit führte der HCH 7:2. Julius Donath, Felix Baumann, Matthias Schmitt, Eric Sattel (2) und Till Rostalski (2) hatten getroffen, letzterer verwandelte beide Ecken sicher.
Nach der Pause hielt sich der HCH die nun stärker werdenden Schwaben ein Viertelstunde gut vom Hals und zog auf 9:3 davon; dann aber sah man sich einem wütenden Schlussansturm des HCL ausgesetzt, der bis zum Endstand von 9:6 immerhin drei Treffer einbrachte. In dieser heiklen Phase tat es sehr gut, dass Jonas Castor einen Siebenmeter glänzend parierte. Die beiden HCH-Tore erzielten Felix Baumann und der offensiv herausragende Eric Sattel.
Die Damen der TSG Rohrbach begannen beim TSV Mannheim II zwar feldüberlegen, die Tore machte aber der TSV. Vanessa Zühlkes Eckentor erwiderten die Mannheimerinnen im vermeidbaren Gegenzug mit dem 3-1. Katrin Schneider schaffte mit einer überragenden Aktion erneut den Anschlusstreffer. Doch erneut konterte der TSV erfolgreich. Im weiteren Verlauf machte sich immer nachteiliger bemerkbar, dass Rohrbach ohne gelernte Mittelspielerin antreten musste. Zu oft kam Mannheim durch die Mitte vor das Rohrbacher Tor. Dennoch gelang noch einmal der Anschluss zum 3:4. Elena Schilling traf im Nachsetzen. Aber zum dritten Mal konterte Mannheim schnell, diesmal zum 5:3-Halbzeitstand.


In der zweiten Halbzeit spielte Rohrbach im Vorwärtsgang. Aber trotz vieler Chancen gelang kein Torerfolg. Der TSV Mannheim traf dagegen noch zweimal zum 7-3-Endstand. Bilanz: Es sieht so aus, dass Rohrbach eine schwere Saison vor sich hat, wenn es nicht gelingt, die Lücke in der Offensive zu schließen. Besonders auf der Mittelposition fehlen Julia und Anna Winter mit ihrer Übersicht und Torgefährlichkeit. Die guten Leistungen von Katrin Schneider, Vanessa Zühlke und Julia Schneider reichten diesmal jedenfalls nicht zum Punktgewinn.

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