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05. Juli 2026

(OK) Wenn die Damen des Hockey-Club Heidelberg öfter so gut gespielt hätten wie am Samstag beim 4:0-Erfolg in Mannheim, wäre zum Saisonabschluss sicherlich eine bessere Platzierung möglich gewesen. Aber wegen zu großer Leistungsschwankungen nahm der Rückstand zum konstant souveränen Spitzenreiter FT Freiburg immer mehr zu.

So ging es im letzten Match bei der Bundesligareserve des TSV Mannheim nur noch um die Ehre. Denn das Heimspiel im Mai war eines der schlechtesten Auftritte des HCH gewesen. Dass ihr langjähriger Trainer Steffen Reichert sie zum letzten Mal betreut hat, dürfte zusätzliche Motivation gewesen sein. Einen Abschied feierte auch Torhüterin Nick Harting, die aus Studiengründen Heidelberg verlassen wird. Auch in diesem Spiel erwies sie sich als eine der besten des Teams. Dass dem TSV kein Treffer gelang, war freilich nicht nur ihr, sondern auch der wieder sehr guten Leistung der beiden Verteidigerinnen Helene Werner und Antonia Hähnlein zu verdanken. Vor den beiden agierte auffallend umsichtig Rebecca Dannenfeldt, die aus der Abwehr heraus erfolgreich den Spielaufbau betrieb. 

Auch die Offensivabteilung hatte einen guten Tag erwischt. Von Beginn an nahm der HCH das Heft fest in die Hand und erspielte sich eine klare Feldüberlegenheit gegen die überwiegend jungen Talente des TSV, deren Spiel von der Ex-Nationalspielerin Fanny Rinne-Cihlar gelenkt wurde. Die erste Halbzeit verlief noch torlos, denn Mannheims Torfrau Lena Hagena wuchs über sich hinaus, auch bei der besten HCH-Chance, als sie in der 21. Minute Jessica Hagmanns Stecher nach perfektem Zuspiel von Antonia Hähnlein parierte.

Ein Doppelschlag gleich nach der Pause schuf dann klare Verhältnisse. Erst schloss Cosima Strassburger eine sehenswerte Ballstaffette – beginnend bei Anna Witt über Jessica Hagmann und Annabel Bohn – zur Führung ab (33. Min.). Zwei Minuten später erhöhte Antonia Hähnlein auf 2:0; die TSV Torfrau hatte zuvor einen Schuss von Lilian Amberger nur kurz abgewehrt. In der 42. Minute gelang Cosima Strassburger zum 3:0 ihr zweiter Treffer. Den 4:0-Endstand stellte in der 54. Minute Lisa Gutfleisch her, die eine Eckenvariante perfekt abschloss.

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