(OK) Am Samstagnachmittag gastiert der Hockey-Club zum Saisonabschluss der 1. Regionalliga beim ASV München. Die Voraussetzungen könnten nicht ungünstiger sein: Nur mit einem Sieg können die Bayern den Aufstieg absichern, denn Würzburg, das übrigens dem ASV die einzigen Saisonniederlagen beigebracht hat, könnte an ihnen noch vorbeiziehen. Daher ist damit zu rechnen, dass der HCH auf einen hochmotivierten Gegner treffen wird, der nichts zu verschenken hat. So rechnet HCH-Spielertrainer Leonard Teichmann eher mit einer Niederlage, zumal er mit großen Personalproblemen anreist. Da scheint nach dem bereits sicheren Abschied der Teamgeist doch ein wenig gelitten zu haben. Teichmann dennoch: „Auch mit dem geschwächten Kader werden wir versuchen, mit vollem Einsatz den Münchnern das Siegen schwerzumachen. Rückblickend auf das letzte Wochenende haben wir uns einen guten Abschluss der Saison auf heimischer Anlage leider nicht erfüllt. Lehren daraus werden wir für die nächste Saison ziehen.“ Dem pflichtet sein Co-Kapitän Niklas Krull bei: „Wir wollen uns natürlich mit einem positiven Ergebnis verabschieden. Das wird allerdings schwierig, da uns ein topmotivierter Gegner mit viel Unterstützung auf heimischer Anlage erwartet.“ Bei der 1:3-Niederlage im Hinspiel hatten die Heidelberger über lange Zeit ein Unentschieden gehalten. Erst in den letzten zehn Minuten setzten sich die Münchner durch.
Auch in der Oberliga der Damen neigt sich die Saison dem Ende zu. Der HCH empfängt am Sonntag den Bietigheimer HTC zum letzten Heimspiel. Da wird es noch einmal um die Ehre gehen. Denn die Schwäbinnen waren es, die im Hinspiel den bis dahin ungeschlagenen Heidelbergerinnen die erste Niederlage beibrachten. Beim damaligen 0:1 lieferten die Schützlinge von Trainer Steffen Reichert eine ganz schwache Partie ab. Dieses Spiel – und die folgenden – machten die Aufstiegsträume früh zunichte. HCH-Kapitänin Leonie Metzke zeigt daher Rückgrat: „Wir wollen das in unserem letzten Heimspiel klar besser machen und die drei Punkte holen. Das wird natürlich nur klappen, wenn wir unsere Ladehemmungen beim Torschuss verringern.“
