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14. Juni 2026

(OK) Der Abstieg des Hockey-Club Heidelberg aus der 1. Regionalliga ist besiegelt. Am Samstag musste sich die Truppe von Spielertrainer Leonard Teichmann gegen TuS Obermenzing mit 0:1 geschlagen geben und kann in den letzten beiden Spielen das rettende Ufer nicht mehr erreichen. Auch die HCH-Damen verpassten nach der Punkteteilung mit dem Aufstiegsfavoriten FT Freiburg die letzte Chance, den Breisgauerinnen noch den Aufstiegsplatz in der Oberliga streitig zu machen. 

Das Herrenspiel bot ein anschauliches Beispiel für die Stärken und Schwächen der Heidelberger. Einerseits scheinen die spielerischen Qualitäten ausreichend, um in dieser anspruchsvollen Liga mitzuhalten, andrerseits wurde auch in diesem Spiel das entscheidende Manko deutlich: Der erfolgreiche Torabschluss wird zu selten erreicht.

Nur ein Sieg gegen Obermenzing hätte die Hoffnung auf Klassenverbleib weiter nähren können. Mit unbedingtem kämpferischem Einsatz des ganzen Teams und einer hervorragenden Abwehrarbeit waren die Voraussetzungen, erfolgreich zu sein, durchaus gegeben. In der Defensive ragten der Torhüter Carl Stichweh und Abwehrchef Noel Fischer heraus. Letzterer spielte trotz einer nicht ausgeheilten Verletzung mit, um der Mannschaft zu helfen.

Der HCH hatte tatsächlich deutlich mehr Chancen als die Bayern, aber keine wurde erfolgreich genutzt. In den Schlussminuten wurde dies besonders deutlich. Um doch noch den Siegtreffer zu erzielen, nahm man zugunsten eines weiteren Feldspielers den Torwart heraus, zur gleichen Zeit verbüßten zwei Obermenzinger eine Strafzeit. Aber trotz dieser Überzahl verliefen alle Angriffsbemühungen ins Leere. Obermenzing dagegen nutzte einen Ballverlust zum Siegtreffer.

Auch das Damenspiel verlief unglücklich. Im ersten Viertel spielte der HCH überlegen, Freiburg kam kein einziges Mal in den HCH-Schusskreis.  In der 17. Minute nutzten die Breisgauerinnen ihre erste Chance zum 1:0. Fünf Minuten später gelang ihnen sogar das 2:0. Immerhin schaffte der HCH noch vor der Pause den Anschlusstreffer: Annabel Bohn verwertete Jessica Hagmanns Zuspiel. In der 50. Minute gelang der Ausgleich. Julia Schneiders Freischlag lenkte Jessica Hagmann ins Tor. In den verbleibenden zehn Minuten dominierten Steffen Reicherts Schützlinge, aber – so sah es der einigermaßen enttäuschte Trainer: „Wir ziehen kaum Nutzen aus unserer Dominanz. Letztlich sind wir zu wenig effektiv.“

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