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2. Juni 2026

(OK). Die Zeiten sind lange her, in denen es sich, wenn der Hockey-Club Heidelberg in Rüsselsheim zu Gast war, um ein vorentscheidendes Spiel um die Deutsche Meisterschaft handeln konnte. Jetzt backen die beiden Traditionsvereine kleinere Brötchen. Die Hessen befinden sich im Mittelfeld der 1. Regionalliga, die Heidelberger tragen derzeit die ‚rote Laterne‘. Ob sie diese am Samstag loswerden können, wenn sie nach Rüsselsheim reisen, scheint eher zweifelhaft. Denn der Tabellenletzte muss einige Ausfälle verkraften. Auch die Erinnerung an die 0:4-Heimschlappe im Oktober macht da nicht wirklich Mut. Damals resümierte HCH-Spielertrainer Leonard Teichmann: „Die Rüsselsheimer haben uns spüren lassen, wo unsere Defizite sind: Sie waren zweikampfhärter und reaktionsschneller, ihre Konterstärke machte uns schwer zu schaffen.“ Die Ausgangslage für das anstehende Rückspiel sieht sein Vizekapitän Jonas Lorenz nicht viel besser: „Wir erwarten ein schwieriges Spiel, zumal wir leider auf einige Spieler verzichten müssen. Allerdings werden wir versuchen, uns nach der langen Pfingstpause wieder einzuspielen; das wird wichtig, wenn wir die kommenden zwei entscheidenden Spiele gegen Obermenzing und Mainz erfolgreich überstehen wollen.“ Diese muss der HCH auf jeden Fall gewinnen, wenn er seine (kleine) Chance, in der Liga zu bleiben, wahren will.

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