OK) Auch in ihrem letzten Spiel bewiesen die Damen des Hockey-Club Heidelberg, dass sie in die Regionalliga gehören. Mit dem gestrigen 11:1 gegen den Bietigheimer THC bauten sie ihr triumphales Torverhältnis weiter aus. In den 12 Spielen schossen sie 81 Tore und fingen selbst nur 20 Treffer ein. Ihr Trainer Niklas Krull war begeistert: „Wir haben eine tolle Saison abgeschlossen. In fast allen Spielen haben wir dominiert. Ich glaube, dass wir mit diesem Kader auch im Feld unser Ziel, in die Regionalliga zurückzukehren, mit Optimismus weiterverfolgen können.“ Da Niklas Krull sein Traineramt abgibt, ist es günstig, dass sein Co-Trainer Philip Nijsen dem Team erhalten bleibt.
Die Mannschaft bleibt in der bevorstehenden Feldsaison weitgehend zusammen. Zwei Spielerinnen werden allerdings nicht mehr dabei sein. Jule Reimold wird die Feldsaison in der 2. Bundesliga beim Feudenheimer HC absolvieren. Die Abwehrstrategin Christine Mackel kehrt nach Abschluss ihrer Masterarbeit wieder nach Düsseldorf zurück, durchaus mit Trennungsschmerz: „Es waren wunderschöne drei Jahre in Heidelberg. Ich wurde bestens aufgenommen und habe mich wie zu Hause gefühlt.“ Kapitänin Leonie Metzke zeigte sich hochzufrieden mit dem erfolgreichen Abschluss: „Wir haben eine Bilderbuchsaison erlebt. Ein wichtiger Baustein unseres Erfolgs war die Harmonie in der Mannschaft, die auf einem ungetrübten Teamgeist fußte.“
Wie gut sie Hockey spielen können, zeigten die Heidelbergerinnen auch in ihrem gestrigen Spiel. Die Bietigheimerinnen, immerhin Tabellendritte, waren in jeder Hinsicht unterlegen. Nach ihrem Ehrentreffer in der 6. Minute gelang ihnen kein Treffer mehr, wozu auch HCH-Torfrau Cosima Straßburger mit gutem Stellungsspiel und einigen reaktionsschnellen Paraden wesentlich beitrug. So geht das hohe Ergebnis durchaus in Ordnung. Am Torsegen beteiligt waren Jessica Hagmann (3), Anna Witt (3), Jule Reimold (2), Leonie Metzke (2) und Antonia Hähnlein.
