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01. Februar 2026

(OK) Der Hockey-Club Heidelberg hat viel Grund zum Feiern: Gestern siegten die Damen in Heilbronn mit 4:1 und machten die Oberliga-Meisterschaft und den Aufstieg in die 2. Regionalliga fest. Auch die Herren hatten ein wichtiges Erfolgserlebnis.  Mit dem 5:0 gegen Freiburg am Samstag sicherten sie am letzten Spieltag den Klassenerhalt.

Damit ging für sie eine nervenaufreibende Saison zu Ende. Nach zwei Siegen zum Auftakt wähnte man sich auf Aufstiegskurs. Dann aber riss der Faden dramatisch. Es folgten fünf Niederlagen und zwei Unentschieden. Erst mit dem Sieg am Samstag zeigte der HCH sein wahres Gesicht. So sieht es wenigstens HCH-Spielertrainer Leonard Teichmann: „Eigentlich hätten wir die Qualität gehabt, jeden Gegner zu besiegen. Aber mangelnde Disziplin und Konsequenz, dazu noch schmerzliche Ausfälle haben uns die Saison vermasselt.“ 

Im Match gegen Freiburg zeigte sich der HCH von seiner besten Seite: Ein vorzüglicher Torwart Carl Stichweh und ein konzentrierter Abwehrblock verhinderten Freiburger Tore. Das HCH-Angriffsspiel war ebenfalls überzeugend. Zur Halbzeit lag der HCH bereits 3:0 vorne. Nach dem 4:0 im dritten Viertel, spielte Freiburg ohne Torwart mit sechs Feldspielern. Aber auch die bissen sich erfolglos am Abwehrriegel fest und gaben HCH-Keeper Stichweh einige Male Gelegenheit, sich bestens zu beweisen.

Das 1:0 besorgte der quirlige Florian Wiedemann nach einem Traumpass von Jan Krauß (9. Min.). In der 18. Min. verwandelte Leonard Teichmann eine Ecke; zwei Minuten später vollendete Rodney Müller ein Zuspiel von Leon Skroblies zum 3:0. Das 4:0 bereitete Niklas Cleve für Luke Graßdorf vor (42. Min.). Den Schlusspunkt setzte Leonard Teichmann mit seinem zweiten Eckentor in der 53. Minute.

Die Niederlage schickt Freiburg in die Verbandsliga, da gleichzeitig Stuttgart gegen den bisher verlustpunktfreien (!) Bietigheimer HTC einen überaus erstaunlichen 4:2-Erfolg landete. Ein merkwürdiges Schwabenwunder, das Stuttgart rettete und Bietigheim nicht schadete. Aber so hinterlässt der Aufstieg des BHTC einen bitteren Nachgeschmack.

Auch die ebenfalls ungeschlagenen HCH-Damen spielten beim Schlusslicht. Gegen die TSG Heilbronn ließen sie sich auf nichts ein und kontrollierten das Spiel weitgehend. Allerdings musste zunächst erheblicher Widerstand überwunden werden. Der HCH litt unter einer gewissen Schwäche im Abschluss; dazu erwies sich Torfrau Paula Isele als beste Heilbronner Akteurin. Erst nach der Halbzeit setzte der HCH seine Überlegenheit auch in Tore um. Lisa Gutfleisch traf im Eckennachschuss (31. Min.), Leonie Metzkes Pass nutzte Jule Reimold zum 2:0 (34. Min.), nach dem Heilbronner Anschlusstreffer schloss Carolin Dreizler einen Konter erfolgreich ab (51. Min.), den Schlusspunkt setzte Christina Mackel mit einem Eckentor zum 4:1-Endstand. Niklas Krulls Schützlinge haben mit diesem Sieg – noch vor dem letzten Spieltag – die Meisterschaft auch gegen theoretische Gefahren abgesichert.

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