(OK) Der Hockey-Club Heidelberg kann mit den Ergebnissen des Wochenendes nicht zufrieden sein. Die Damen erreichten beim VfB Stuttgart immerhin ein 2:2 und sind dem Aufstieg in die 2. Regionalliga damit ganz nah. Schlechte Nachrichten gibt es dagegen von den HCH-Herren, die beide Heimspiele verloren: Am Samstag gegen den HC Ludwigsburg II mit 4:8 und gestern gegen den Bietigheimer HTC mit 2:4.
Zu Saisonbeginn hatten die Heidelberger noch vom Aufstieg geträumt, jetzt befinden sie sich in Abstiegsnöten. Enttäuschend war vor allem das Samstagsspiel. Denn der HC Ludwigsburg, bei dem der HCH in der Vorrunde noch 9:7 gesiegt hatte, zeigte sich in allen Belangen überlegen. Beim HCH fehlten allerdings fünf Stammspieler, was letztlich nicht ausgeglichen werden konnte. Es unterliefen einfach zu viele „leichte“ Fehler: Die Hälfte der Gegentore musste man nach vermeidbaren Ballverlusten einstecken. Bereits zur Halbzeit war die Partie mit 1:7 vorentschieden. Die HCH-Torschützen: Jan-Philipp Schadendorf, Benjamin Schäfer, Rodney Müller, Florian Wiedemann.
Im gestrigen Spiel gegen Bietigheim lief es zwar besser, aber zum durchaus möglichen Sieg reichte es nicht. Zur Halbzeit führte der Tabellenführer 2:0. Der HCH schaffte bald nach dem Wiederanpfiff mit zwei erfolgreichen Ecken – verwandelt von Rodney Müller und Niklas Krull – den Ausgleich. Bietigheim ging in der 40. Minute erneut in Führung. In der Folge hatte der HCH einige sehr gute Gelegenheiten zum Ausgleich und damit zum wichtigen Punktgewinn. Aber weder das Hockeyglück noch die Schiedsrichter bei einigen kritischen Entscheidungen standen auf seiner Seite. Nach der Herausnahme seines – übrigens sehr guten – Torhüters Carl Stichweh zu Gunsten eines weiteren Feldspielers gelang dem BHTC in der letzten Minute ein weiterer Treffer.
Auch das Spiel der Damen in Stuttgart verlief nicht ganz nach Wunsch. Nachdem der HCH in den ersten Minuten einen Siebenmeter nicht verwandelt hatte, ergriffen die gewohnt robust auftretenden Schwäbinnen die Initiative. Mit zwei erfolgreichen Ecken brachte Mona Gläsle ihr Team in Führung. Der HCH hatte durchaus gute Möglichkeiten; aber eine Handvoll Ecken blieb ungenutzt. Erst fünf Minuten vor Schluss gelang Christina Mackel nach sehenswerter Vorarbeit von Leonie Metzke der Anschlusstreffer; Mackel verwandelte dann in der 59. Minute die sechste HCH-Ecke und so wurde der wichtige Punkt gerettet.
