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21. Dezember 2025

(OK) Die Damen des Hockey-Club Heidelberg werden aller Voraussicht nach in der nächsten Saison in der 2. Regionalliga spielen. Bei drei noch ausstehenden Partien benötigen sie nur noch einen Punkt, um ganz sicher zu sein. Am Samstag spielten sie gegen den TSV Mannheim II 3:3 und hielten so den bisherigen Verfolger auf Distanz. Gestern gab es dann noch einen klaren 6:1-Sieg gegen den Mannheimer HC III. Da der Bietigheimer THC etwas überraschend beim VfB Stuttgart verlor, ist auch dieser letzte nennenswerte Konkurrent aus dem Aufstiegsrennen fast sicher ausgeschieden.

 

Am Samstag taten sich die Heidelbergerinnen gegen den Bundesliga-Nachwuchs des TSV Mannheim recht schwer. Das lag zum einen an der Spielstärke der Gegnerinnen, aber auch an der eigenen mittelmäßigen Tagesform. Für ein Spitzenteam sah man zu viele technische Fehler. Es fehlte an der Dynamik, mit man bisher alle Spiele – zumeist klar – gewonnen hatte. Vor allem in der ersten Hälfte bestimmten die Mannheimerinnen das Spielgeschehen. Symptomatisch war bald nach dem 0:1 (7. Min.) der fast ungestörte sehenswerte Alleingang von Silja Minholz zum 0:2 (9. Min.). In der 13. Minute gelang Carolin Dreizler der Anschlusstreffer zum 1:2, aber eine erfolgreiche Ecke brachte den 1:3-Halbzeitstand für den TSV Mannheim.

 

Die Pausenansprache von HCH-Trainer Niklas Krull zeigte Wirkung. In der 33. Min. verwandelte Leonie Metzke eine Ecke, die fünf Minuten später Lisa Gutfleisch zum 3:3 bediente. Dass dieses wertvolle Unentschieden bis zum Schluss gehalten wurde, verdankte der HCH eindeutig seiner Klasse-Torhüterin Gesa Harting, die auch in gefährlichsten Situationen die Übersicht behielt und nichts mehr zuließ; auffällig gut in der Defensive spielte auch Helene Werner. 

 

Gegen den Mannheimer HC III hatte der HCH gestern Mittag einige Anlaufschwierigkeiten. Das Hinspiel hatte der HCH mit 11:0 gewonnen. Vielleicht wurden die Gegnerinnen deshalb zunächst unterschätzt. Bis zur Pause gelangen lediglich zwei Treffer: In der 5. Minute war Antonia Hähnlein nach einer Flanke zur Stelle und in der 20. brachte Jule Reimer aus spitzem Winkel den Ball im Tor unter. Der MHC hatte durchaus auch einige Chancen. Aber Gesa Harting ließ sich einfach nicht bezwingen. Gleich nach der Pause hatte dann Jessica Hagmann ihren großen Auftritt. Ihr gelang in der 36., 37. und 38. Minute ein lupenreiner Hattrick. Damit war die Partie natürlich entschieden. Im letzten Viertel steuerte Anna Witt noch das sechste Tor bei. Erst in der Schlussminute kam der MHC mit einer (unhaltbaren) Ecke noch zum Ehrentreffer. Endstand 6:1.

 

HCH-Trainer Niklas Krull zog eine gemischte Bilanz: „Natürlich bin ich letztlich mit den vier Punkten zufrieden, die unsere Perspektiven glänzend erscheinen lassen. Aber ein wenig enttäuscht war ich von unserer spielerischen Leistung. Wir haben im Kreis nicht konsequent gespielt und daher zu viele Chancen ausgelassen. Nach der Weihnachtspause muss da einiges wieder besser werden.“

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