(OK) Die Damen des Hockey-Club Heidelberg behielten am Samstag beim Start in die Rückrunde ihre weiße Weste. Auch im sechsten Spiel (von insgesamt zehn) siegten sie; diesmal beim SSV Ulm mit 7:3. Der Aufstieg in die 2. Regionalliga ist ein gutes Stück näher gerückt. Ähnliches hatten sich ursprünglich auch die HCH-Herren vorgenommen. Sie mussten aber nach zuletzt zwei Niederlagen alle diesbezüglichen Ambitionen aufgeben. In deren Oberliga ist es der Bietigheimer HTC, der nach einem knappen 5:4 in Ludwigsburg weiterhin unangefochten vorne liegt. Der HCH rangiert zwar auf Platz zwei, aber der Abstand zur Spitze ist nach dem 5:5 beim VfB Stuttgart auf 10 (!) Punkte angewachsen.
Das Damenteam traf in Ulm zunächst auf erheblichen Widerstand; denn die Ulmerinnen wehrten sich mit hartem körperbetontem Einsatz. Aber im Laufe der Zeit bekamen die Heidelbergerinnen die Partie immer besser in den Griff. Nach einem Feldtor von Anna Witt und erfolgreichen Ecken von Leonie Metzke und Lisa Gutfleisch führte der HCH zur Pause mit 3:1. Rebekka Dannenfeldt traf zum 4:2-Zwischenstand, Lisa Gutfleisch krönte ihre gute Leistung mit dem Tor des Tages zum 5:2. Ulm war danach noch einmal erfolgreich, während Leonie Metzke und Marie Spiller den 7:3-Endstand herstellten.
Die HCH-Herren schienen in Stuttgart einem ähnlich klaren Sieg wie beim Saisonauftakt entgegenzusteuern, als der VfB im November mit 1:8 nach Hause geschickt wurde. Nach dem ersten Viertel führte der HCH mit 4:1 und hätte auf 5:1 erhöht, wenn der Siebenmetertreffer von Rodney Müller anerkannt worden wäre. Aber die beiden schwäbischen Schiedsrichter sahen das fälschlicherweise anders und ließen dieser krassen Fehlentscheidung eine große Zahl weiterer folgen. Der HCH kam immer mehr aus dem Konzept, die Stuttgarter witterten Morgenluft. Sie schafften mit drei Toren in den beiden folgenden Vierteln den 4:4-Gleichstand. Der HCH ging danach noch einmal in Führung; aber eine unberechtigte Ecke verhalf dem VfB zum 5:5. Die HCH-Tore erzielten: Richard Eberstein, Rodney Müller (2), Benjamin Schäfer und Leonard Teichmann.
