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8. Oktober 2025

(OK) Wenn am Samstagnachmittag der Hockey-Club Heidelberg in der 1. Regionalliga auf den RK Rüsselsheim trifft, könnte nostalgische Stimmung aufkommen. Denn beide Vereine haben eine glanzvolle sportliche Geschichte aufzuweisen, beide waren schon Deutsche Meister, Rüsselsheim sogar vielfach. Diese goldenen Zeiten gehören aber ins vergangene Jahrhundert. Beide Vereine backen angesichts der finanziellen Übermacht anderer Clubs inzwischen kleinere Brötchen. Die Bundesliga ist lange passé: Rüsselsheim bewegt sich nach den ersten Spieltagen im Mittelfeld der Regionalliga, der HCH ist nach drei Niederlagen punktlos Tabellenletzter.

Dass der Heidelberger Aufsteiger diese Misere bald beenden will, liegt auf der Hand. HCH-Spielertrainer Leonard Teichmann verspricht für das wichtige Spiel „leidenschaftlichen Einsatz seines Teams“. Dass man in ein paar Trainingsspielen die Hessen studieren konnte, sieht er als günstigen Faktor. Vor allem gilt es, in der Offensive zuzulegen, was gegen die abwehrstarken Rüsselsheimer nicht leicht werden wird. Der HCH muss dringend zu Punkten kommen – die heimischen Fans könnten da Rückenstärkung verleihen -, wenn er nicht frühzeitig im Tabellenkeller abgehängt werden soll.

Die zuletzt aus der Regionalliga abgestiegenen HCH-Damen haben dagegen die Spitze der Oberliga im Visier. Sie reisen am Sonntag nach Freiburg, wo sie auf den bisher ungeschlagenen Tabellenführer treffen. „Wenn wir FT Freiburg schlagen wollen, müssen wir im Vergleich zu den bisherigen Spielen eine Schippe drauflegen.“, lautet die Parole von HCH-Trainer Steffen Reichert. Ein Aufwärtstrend war am letzten Sonntag durchaus zu erkennen. Allerdings kann Reichert nicht auf seine stärkste Formation zurückgreifen, da mit Christina Mackel und Maike Walla zwei wichtige Stammspielerinnen wegen Krankheit ausfallen. Seine Kapitänin Leonie Metzke hofft dennoch: „Wir sollten auch so stark genug sein. Wenn wir den Wiederaufstieg im Auge behalten wollen, wäre ein Punktgewinn in Freiburg besonders wertvoll. Die Breisgauerinnen sind allerdings voraussichtlich unser stärkster Konkurrent.“

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