HC Heidelberg

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Krimi am Harbigweg : Last-Minute-Sieg gegen Würzburg

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Heidelberg. (OK) „Das war nichts für schwache Nerven“ meinte Frank Schlageter nach dem 5:4-Erfolg seines Teams gegen den HTC Würzburg. Das Spiel war tatsächlich an Dramatik kaum zu überbieten. In jeder Phase ließen beide Teams keinen Zweifel an ihrem Siegeswillen aufkommen. Nach einer Viertelstunde lag der Hockey-Club Heidelberg mit 0:2 deutlich zurück und schien gegen die Dominanz der bis dahin überlegenen Mainfranken keine Chance zu haben. „Wir haben zwar nicht gut gespielt, aber wir haben uns nicht aufgegeben.“ analysierte Schlageter die Aufholjagd, die bis zur Pause immerhin den Ausgleich einbrachte. In der 24. Minute flankte Ruben Ziegler so präzise, dass Eric Sattel nur noch einzuschieben brauchte. Vier Minuten später war erneut Ruben Ziegler Vorbereiter für Eric Sattels zweiten Treffer. Bald nach der Pause folgten unglaubliche fünf Minuten mit vier Toren. Zunächst war der HCH am Zug. Mathias Schneider schaffte in der 38. Minute mit einem erfolgreichen Nachschuss die Führung, die anschließend Eric Sattel zum 4:2 ausbaute. Philipp Zimmermann hatte zuvor Jan Reising bestens in Szene gesetzt; dessen Stecher hatte Würzburgs Torwart Kevin Halmanns noch abgewehren können, gegen Sattels Nachschuss war er aber machtlos. Zwei Minuten später war die Führung schon wieder dahin. Julian Bleibaum traf mit einer Ecke und Lukas Gövert schloss einen schnellen Konter zum Ausgleich ab (42. Minute).

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Heute Spitzenspiel in der 2. RL

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Heidelberg. (OK) Ganz aufgegeben haben die Herren des Hockey-Club Heidelberg ihre Aufstiegsträume noch nicht. Allerdings müssten vor einem Erfolg hohe Barrieren ausgeräumt werden. Eine besonders hohe steht bevor, wenn der HCH heute Nachmittag den HTC Würzburg empfängt, der hinter dem nicht aufstiegsberechtigten Mannheimer HC II den zweiten Tabellenplatz in der 2. Regionalliga belegt. Immerhin sieben Zähler liegen die Franken vor dem HCH, der allerdings noch ein Nachholspiel hat und mit einem Sieg heute einen wichtigen Schritt nach vorne machen könnte. HCH-Trainer Frank Schlageter beklagt allerdings den etwas merkwürdigen Spielplan, der zuletzt eine zweiwöchige Pause und nach dem heutigen Spiel erneut eine weitere von vier (!) Wochen verordnet hat: „So kann kein kontinuierlicher Rhythmus entstehen. Aber wir versuchen die Zeit zu nutzen und arbeiten hart an neuen taktischen Systemen. Das wird uns hoffentlich schon gegen den Aufstiegsfavoriten zum Erfolg führen.“ Da der engagierte Trainer personell aus dem Vollen schöpfen kann, ist jedenfalls eine gute Partie zu erwarten, die den HCH weiter auf dem Erfolgsweg lassen könnte. Aus dem Unentschieden beim Tabellenführer Mannheimer HC II vor zwei Wochen können die Heidelberg viel Selbstvertrauen schöpfen.

Für die HCH-Damen gilt es morgen, in der Oberliga Farbe zu bekennen. Trainer Steffen Reichert ist zuversichtlich, dass das nach den zuletzt guten Leistungen auch beim TSV Ludwigsburg auch gelingen kann. Ein Erfolg vorausgesetzt, wird man dann schauen, wie Ulm gegen den VfB Stuttgart abschneidet. Denn aus eigener Kraft kann der SSV nicht mehr eingeholt werden.

 

1. Damen erkämpfen Unentschieden in Stuttgart

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Die Revanche für die Vorspiel-Niederlage ist den HCH-Damen nicht vollständig gelungen. Im Herbst hatten sie gegen den VfB Stuttgart eine unglückliche 0:1-Niederlage bezogen. Gestern gelang in Stuttgart ein 1:1, wodurch die Siegesserie unter dem neuen Trainer Steffen Reichert gestoppt wurde. Auch der Vorstoß in die obere Tabellenhälfte scheint nur noch schwer möglich. Die Heidelbergerinnen zeigten zwar die bessere Spielanlage, aber vor der gegnerischen Tor waren sie lange Zeit am Ende ihres Lateins. Stuttgart war früh in der zweiten Halbzeit in Führung gegangen. Erst eine taktische Umstellung in den letzten Minuten brachte eine Teilwende. Der Sturmlauf führte in der 66. Minute zum Ausgleich durch Anneke Meier. In der letzten Minute wäre beinahe noch der Sieg geglückt, als ein Eckennachschuss von Tine Rupp gerade noch von der Linie gekratzt wurde.

 

Damen siegen deutlich gegen MHC 2

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Heidelberg. (OK/TW) Die Damen des Hockey-Club Heidelberg konnten auch im vierten Spiel unter dem neuen Coach Steffen Reichert ihre Erfolgsserie fortsetzen und gewannen am Mittwoch gegen den Mannheimer HC 2 klar mit 8:1. Dabei konnte der HCH die in Unterzahl spielenden Mannheimerinnen früh unter Druck setzten und ging völlig verdient durch Elisabeth Frauenfeld in Führung. Auch im weiteren Spielverlauf war der HCH die spielbestimmende Mannschaft und ließ dem MHC keine Chance. Die weiteren Tore für den HCH erzielten Sarah Lassmann (4), Vanessa Ratajczak (2) und Nini Schmitz. HCH-Trainer Reichert war mit dem Auftritt seiner Mannschaft sehr zufrieden: „Wir waren von Anfang an die dominierende Mannschaft und haben hinten nichts zugelassen“. Dabei musste der Coach auf Sonja Rust verzichten, die nach einer Operation noch nicht eingesetzt werden konnte. Dafür bekamen mit Katrin Richter und Leslie Khayat zwei junge Spielerinnen ihre erste Chance unter dem neuen Trainer. Am Sonntag steht für die Damen des HCH bereits das nächste Spiel beim VfB Stuttgart. Gegen den Tabellenvorletzten der Oberliga hofft der Trainer auf das Bestehen der Siegesserie: „ Nach dem Derby-Sieg fahren wir mit viel Selbstvertrauen nach Stuttgart und wollen auch dort erfolgreiches Hockey spielen“.

 

 

Damen gewinnen in Tübungen --- Herren unentschieden beim MHC 2

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Heidelberg. (TW) Die Damen des HCH konnten beim 2:1 gegen den HC Tübingen ihrer Favoritenrolle gerecht werden und gewannen auch im dritten Spiel unter dem neuen Coach Steffen Reichert. Dabei gelang Tübingen der bessere Start und der Tabellenletzte der Oberliga ging verdient mit 1:0 in Führung. In einer Auszeit stellte Reichert das Spielsystem um und konnte die Fehler korrigieren. Der HCH kam zu guten Chancen und erspielte sich zwei Standards, welche von Isabella Allegrini das Spiel zu Gunsten des HCH drehen konnten. Das Fazit des Trainers : „Meine Mannschaft wollte den Sieg einfach mehr als der Gegner deshalb geht der Sieg in Ordnung.“

Trotz mehrerer Ausfälle wichtiger Stammspieler gelang es den Herren des Hockey-Club Heidelberg beim 2:2 gegen die zweite Mannschaft des Mannheimer Hockey-Club am Samstagabend einen Punkt mitzunehmen und somit die Chance auf den Aufstieg zu wahren. Entsprechend gut gelaunt war auch HCH-Trainer Frank Schlageter nach dem Spiel: „Ich bin mit dem Auftritt meiner Mannschaft sehr zufrieden! Die Jungs haben von der ersten bis zur letzten Minute alle hart gearbeitet und sich den Punkt beim Tabellenführer redlich verdient.“ Im Gegensatz zum letzten Spiel, konnten die Heidelberger im Spiel beim Tabellenführer der 2.Regionalliga die taktischen Vorgaben von Coach Schlageter besser umsetzten und kamen besser ins Spiel. In der ersten Halbzeit hatte der HCH die besseren Chancen und ging verdient durch Jan Reising in Führung. Auch der zwischenzeitliche 1:1 Ausgleichstreffer konnte die Heidelberger nicht von ihrem Spiel abbringen. Für die 2:1 Pausenführung sorgte HCH-Kapitän Eric Sattel, der eine Strafecke durch einen unhaltbaren Schlenzer verwandeln konnte. In der zweiten Halbzeit erhöhte der MHC den Druck und die Heidelberger konnten sich bei Torwart Tim Heringer bedanken, dass es nicht schon früher zum Ausgleich kam. Der HCH versuchte den Vorsprung zu verteidigen und mit einem Konter das Spiel zu entscheiden. Der 2:2 Ausgleichstreffer gelang dem MHC erst kurz vor Schluss, trotzdem können die Heidelberger mit dem Unentschieden beim Tabellenführer zufrieden sein. Die Mannheimer, die als Bundesligareserve nicht höherklassig spielen dürfen, scheiden im Rennen um den Aufstieg allerdings aus. Da auch der erste Aufstiegskandidat HTC Würzburg beim 2:2 gegen TSV Mannheim 2 wichtige Punkte liegen liess, hat der HCH die Chance um den Wiederaufstieg noch nicht aufgegeben. Zwar haben die Heidelberger ein Spiel mehr als die direkten Konkurrenten, jedoch stehen die direkten Duelle noch aus. Eine Vorentscheidung um den Aufstieg wird fallen, wenn am 11.Mai der HTC Würzburg in Heidelberg zu Gast ist.

 

 


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