Heidelberg. (OK) Eine gute Dramaturgie lässt es am letzten Spieltag der Regionalliga zu einem echten Endspiel um den Aufstieg in die 2. Bundesliga kommen. Denn wenn am Sonntag um 12 Uhr alle Spiele angepfiffen werden, kommt es bei dem TB Erlangen zur finalen Auseinandersetzung mit dem HC Ludwigsburg. Die Schwaben liegen zwar zwei Zähler vor den Franken, müssten aber, wenn sie verlieren, den Aufstiegsplatz, den sie in der ganzen Saison eingenommen haben, noch abgeben. In Heidelberg kommt es zum vorläufig letzten Auftritt in der Regionalliga. Denn der Abstieg des Hockey-Club Heidelberg war spätestens am letzten Wochenende besiegelt. Doch nach einem etwas unglücklichen Saisonverlauf will sich der Traditionsclub würdig aus der Liga verabschieden. Gegner wird mit dem Limburger HC ein anderer früher führender Club sein. Bejahrtere Hockeyfreunde werden die Endspiele um die Deutsche Meisterschaft nicht vergessen haben, die sich die beiden Clubs 1982 und 1983 lieferten. Das ist aber Schnee von gestern.
Jetzt geht es darum, im Abschlussspiel vor eigenem Publikum zu zeigen, dass der zuletzt überzeugende Aufwärtstrend kein Strohfeuer war. Trainer Frank Schlageter, dessen maßgebliche Handschrift dieser Aufschwung trägt, meint denn auch: „Die Mannschaft hat die zwei bitteren Niederlagen vom vergangenen Wochenende, wo wir unter Wert geschlagen wurden, gut verdaut. Auch wenn der Abstieg bereits feststeht, will sich das Team im letzten Saisonspiel gut verkaufen und wird alles versuchen, die Rückrunden-Punktebilanz noch etwas aufzubessern.“ Also sollte es sich lohnen zuzuschauen, ob des dem HCH gelingt, die schmähliche 1:8-Klatsche vom Vorspiel einigermaßen wettzumachen. Nach den zuletzt gezeigten Leistungen sollte das möglich sein. Ansonsten wendet der Trainer seinen Blick bereits in die Zukunft: „Ein positiver Saisonabschluss ist uns als Motivation wichtig. zumal wir nur eine kurze Pause einlegen. In etwa zwei Wochen wollen wir mit der Vorbereitung auf die neue Saison zu beginnen. Am Sonntag wird übrigens unser Nachwuchstorhüter Tim Heringer sein Debut geben. Ihren Abschied aus dem Team feiern wegen Karriereende bzw. wegen Studienplatzwechsels Sebastian Ratajczak, Tobias Baumann, Matthias Wissmann, Christopher Chorle und Frederik Schmitz.



































