HC Heidelberg

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Heidelberg. (OK) Noch drei Spiele, dann ist auch in der Regionalliga die Saison zu Ende. Und dem Hockey-Club Heidelberg droht der Abstieg, wenn er nicht selbst äußerst erfolgreich spielt und dazu noch Schützenhilfe bekommt. Der Doppelspieltag an diesem Wochenende wird voraussichtlich die Weichen stellen. Der HCH liegt zwei Punkte hinter dem rettenden drittletzten Platz. Den nimmt derzeit Schott Mainz ein. Die Mainzer haben es am Samstag mit der HG Nürnberg und am Sonntag mit der TB Erlangen zu tun, die sich beide noch durchaus berechtigte Hoffnungen auf den Aufstieg machen können; deshalb wären zwei Niederlagen der Mainzer denkbar und brächten dem Hockey-Club Heidelberg neue Rettungsperspektiven.

Voraussetzung aller Spekulationen ist allerdings, dass der HCH selbst punktet, was nicht leicht werden wird. Am Sonntag werden beim HC Ludwigsburg die Trauben besonders hoch hängen, da sich der Spitzenreiter und Aufstiegsfavorit keinen Patzer leisten will. Der „Fokus ist eindeutig auf das Samstagspiel gerichtet“, gibt Heidelbergs neuer Trainer Frank Schlageter als Marschroute aus. Da geht es um 18 Uhr im Michi-Peter-Stadion gegen Rotweiß München. Die Bayern haben den HCH in der Vorrunde zu Hause beim 6:0-Kantersieg geradezu gedemütigt, so dass einiges wieder gutzumachen ist. Mit Auf- oder Abstieg hat München nichts mehr zu tun. Die vergangene Pfingstpause hat Schlageter zu verstärktem Training genutzt. In einer zusätzlichen Trainingseinheit werden seit drei Wochen Standardsituationen wie Kurze Ecken und einstudierte Spielzüge geübt. Mit viel Aufwand und Einsatz hat der tatkräftige Trainer Videomaterial und andere Informationen über den Gegner besorgt, um sein Team für das ‚Schicksalsspiel’ perfekt einstellen zu können. Erfreulicherweise steht erstmals in der Saison fast der ganze Kader zur Verfügung. Seit zwei Wochen haben die bisher verletzten Jan Reising, Georg Nawroth und Bastian Lämmler erfolgreich trainiert – nur Christopher Child steht noch auf der Verletztenliste. „Wenn es uns gelingt, konzentriert unseren Matchplan umzusetzen, und wir dieses Schlüsselspiel gewinnen, sieht es für den Klassenerhalt schon deutlich besser aus.“ hofft Schlageter. Allein schon die viele Arbeit, die er seit seinem Amtsantritt mit seinem Team geleistet hat, verdienten kräftige Unterstützung durch die eigene Anhängerschaft. Vielleicht gelingt – beschwingt von einem Erfolg gegen die Münchener –am Sonntag eine Überraschung in Ludwigsburg, das in den letzten Spielen eine deutlich sinkende Formkurve gezeigt hat. Schon ein Punktgewinn könnte Gold wert sein.

 

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