HC Heidelberg

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Herren glücklos - Damen bewahren sich kleine Chance

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Heidelberg. (OK) Die Abstiegssorgen beim Hockey-Club Heidelberg bleiben, aber noch ist nicht alles verloren. Durch seine 1:3-Niederlage beim Tabellenzweiten TB Erlangen bleibt der HCH zwei Punkte hinter dem TSV Mainz auf dem vorletzten Rang, der am Saisonschluss den Abstieg bedeuten würde. Jetzt muss der HCH über die Pfingstpause alle Kräfte sammeln, um in den letzten drei Spielen das Steuer noch herumzureißen. Das Spiel in Erlangen zeigte den Heidelbergern ihre derzeitigen Grenzen auf. Denn die ehrgeizigen Franken waren am Samstag Nachmittag dem - verletzungsbedingt  allerdings stark ersatzgeschwächten - HCH in fast allen Belangen überlegen. Vor allem in der ersten Hälfte fand der HCH überhaupt nicht ins Spiel und konnte sich bei seinem fehlerfreien Torwart Philipp Gippert bedanken, dass man nur 0:1 zurücklag. Da man meist schon im Aufbau den Ball hergab, spielte sich das Geschehen weitgehend in der HCH-Hälfte ab. Ein unnötiger Ballverlust war dann auch – wie bei beiden späteren Erlanger Treffern – der Ausgangspunkt eines erfolgreichen Konters, den Sven Hinrichts erfolgreich abschloss.

Zur zweiten Halbzeit hatte es neue taktische Anweisungen von Trainer Frank Schlageter gegeben, die den HCH besser inmitspielen ließen, obwohl inzwischen auch Spielführer Eric Sattel mit einer Verletzung ausgefallen war. Matthias Schmitt gelang in der 51. Minute mit einer sehenswerten Bogenlampe der Ausgleich, dem Erlangen allerdings bereits zwei Minuten später die erneute Führung folgen ließ. Marc Schmitt profitierte von einem ‚leichten’ Abspielfehler, ebenso wie Patric Mädge, der in der 58. Minute den Endstand herstellte. In der letzten Viertelstunde hatte der HCH noch seine besten Chancen; aber weder das leere Tor wurde getroffen noch brachten zwei Ecken einen Erfolg.

Nach der überraschenden Niederlage des HC Ludwigsburg beim Lokalrivalen TSV meldeten sich die HCH-Damen mit einem freilich mühsamen 2:1-Erfolg gegen den SSV Ulm zur Entscheidung über den Aufstieg zurück. Vor dem letzten Spieltag liegen sie nur einen Punkt hinter dem HC Ludwigsburg. Der gestrige Sieg gegen Ulm gelang auch ohne die aus familiären Gründen fehlenden Annette Holthausen und Julia Peter, obwohl beide Spielerinnen schmerzlich vermisst wurden. In der 10. Minute traf die sehr aktive Sonja Rust zur Führung. In der 40. glich Ulm durch Jessica Göttel aus. Den Siegtreffer bereitete Janina Schmitz in der 58. Minute mit einem Musterpass für Sarah Lassmann vor, die direkt verwandelte.

 

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